Favorit setzt sich im letzten Viertel durch

 

Die HSG Ca-Mü-Max unterliegt gegen Tabellenführer HSG Oberer Neckar 27:37 (14:16).

 

Die Ausgangslage hätte an diesem Samstag zwischen den beiden Stuttgarter Vereine kaum deutlicher sein können: Oberer Neckar ist als Spitzenreiter seit sieben Spielen ungeschlagen und war zu Gast bei Ca-Mü-Max, die auf der anderen Seite der Tabelle stehen. Im direkten Vergleich gewannen die "Neckarpiraten" aus Wangen sechsmal in Folge.

Zu Beginn agierten die Hausherren im defensiven 6-0-System, jedoch glänzten in der Anfangsphase die Gäste durch das Freispielen ihres Rückraumshooters Jan Billner. Der Rekordtorschütze der Bezirksliga wird auch in diesem Spiel 16 Tore werfen und ist mit nun 108 Toren nach zehn Spielen unangefochtene Torjäger. Mit so einer starken Leistung liegt es zudem nahe, dass er am Ende der Saison, sofern sie diesmal nicht wieder durch die Pandemie abgebrochen wird, seinen persönlichen Torrekord von 191 Tore einstellen könnte.

Doch obwohl er gut ins Spiel kam, hat sich Ca-Mü-Max gezeigt. Besonders im Rückraum konnten Daniel Schweizer und Miguel Rodrigo für die Gastgeber in diesem Spiel ihre Klasse zeigen und sorgten mit ihren Toren für ein offenes Spiel.

Zu dieser Zeit gelang es dem Favoriten nicht, einen hohen Abstand zu erzielen, weil beide Mannschaften hohes Tempo gingen und präzise im Abschluss waren. Oberer Neckar stellte noch vor der Pause auf ein offensives 5-1 um, da aber so auch Platz für Einläufer geschaffen wurde, nutzten die Gastgeber diese Räume. So stand es in der ersten Hälfte 14:16.

Für den Aufsteiger sollte es aber auch noch besser werden: Unmittelbar nach Beginn der zweiten Hälfte schalteten die Cannstatter Jungs den Turbo und schossen in der 37. Minute den 18:18-Ausgleich. Leider verletzte sich während dieser sehenswerten Spielphase Ca-Mü-Max-Kreisläufer Tim Nas, als er sich nach seinem Tor die Schulter auskugelte.

Vier Minuten schaffte es Ca-Mü-Max immer wieder auszugleichen. Ab dann begann Oberer Neckar besser zu verteidigen, stellte die Laufwege für die Rückraumspieler zu und Ca-Mü-Max hatte eine höhere Fehlerquote in den Abschlüssen.

Oberer Neckar lief hingegen mehrere Tempogegenstöße hintereinander, auf links schaffte Timo Schramm die Abwehr zu sich herüberzuziehen und eröffnete so den Kreisläufern und Rückraumspielern mehr Platz.

So erspielte sich der Tabellenführer in der 49. Minute ein 22:28 und in der 56. Minute ein 23:33. Weil Ca-Mü-Max in der Schlussphase nicht mehr mithalten konnte, ist der Sieg des Tabellenführers verdient, über den gesamten Spielverlauf betrachtet, mag‘ das 27:37-Endergebnis jedoch deutlicher scheinen, als es tatsächlich war.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Joshua Denk (1) im Tor, Florian Wondratschek (4), Miguel Rodrigo (7), Felix Mergenthaler (2), Valentin Derschka, Franz Molnar (1), Aron Dauer, Daniel Schweizer (7/1), Timo Di Benedetto, Alexander Zernack, Tim Nas (2), Marcel Frank, Julian Hellbach (3), Marc Hildebrandt

 

Für die HSG Oberer Neckar spielten:

Max Kronmüller und Julian Schönherr im Tor, Paul Kazmaier (2), Manuel Maile (1), Sherief Sabet, Jan Billner (16/2), Tobias Rupp (2), Marco Haug (3), Leon Jungk, Lion Haase (6/2), Timo Schramm (5), Felix Heß (2), Manuel Grauer

 

21.11.2021

Mit Konterstärke fast zur Wende

 

Trotz temporeichen Phasen verpasst die HSG Ca-Mü-Max gegen den VfL Waiblingen III mit 20:26 (9:14) einen Heimsieg.

 

Nach den eher unglücklichen Auftritten gegen den MTV und Fellbach sollte in diesem Heimspiel gegen den VfL Waiblingen III gegen den Tabellenneunten eine Reaktion gezeigt werden. Viele Spieler konnten in den Kader zurückkehren und Ca-Mü-Max musste lediglich auf Rückraumspieler Franz Molnar verzichten.  Diesmal begann das Spiel mit einem Traumstart für die HSG über einen 3:0-Lauf und erst in der achten Minute bekam die HSG ihr erstes Gegentor. Zeitweise begannen Zuschauer zu skandieren: „Die Mauer muss her“.  In der Abwehr stimmte die Abstimmung und im Angriff glänzte für die HSG der denk- und sprintschnellere Linksaußen Aron Dauer. In kürzester Zeit erzielte er für die Stuttgarter vier Tore, überrannte mit Tempogegenstößen die Waiblinger und brachte die HSG nach dem ersten Viertel mit 7:5 in Führung. In der 18. Minute bekam die Spieldisziplin einen Bruch, da der Gastgeber sowohl ein unglücklich zustande gekommenes doppeltes Unterzahlspiel kompensieren musste, andererseits in der Abwehr auf „alte Bauerntricks“ hereingefallen ist. Es waren nur wenige Spielminuten, in der sich Unsicherheit breit machte und vorne einfach eine Reihe von unvorbereiteten Fehlwürfen kam, die dreimal direkt mit Tempogegenstoßtoren bestraft werden. HSG-Coach Jox Hoffmann nahm in der Phase zurecht die Auszeit, um so die Serie zu unterbinden. Bis zur 26. Minute erlaubte sich die HSG ihren einzigen Lapsus im Spiel, es war ein deutlicher 0:8-Lauf mit dem Zwischenstand 7:13. Vor der Halbzeit konnte Alex Zernack noch auf 9:14 zum Halbzeitstand verkürzen und die große Frage war, was die HSG in der zweiten Hälfte anbieten wird.

Nachdem man sechs Tore hinten lag, begann die HSG im Angriff nochmal zu reagieren. Ab der 39. Minute begann der Teamspirit die Geschwindigkeit und die Risikobereitschaft der HSG zu erhöhen und es wurde Tempogegenstößen begonnen. Und das wird bis zum Schlusspfiff keine Ausnahmeerscheinung, da sowohl links und rechts alle den Turbo zündeten. Willensstark kam gleichzeitig Torhüter Joshua Denk richtig gut ins Spiel und parierte mit allen Körperteilen, während Ca-Mü-Max sich im Angriff immer weiter belohnte. In der 54. Minute kam die HSG über zahlreiche Tempogegenstoßtoren von einem sechs Tore Rückstand auf ein 20:22. Als viele dachten, dass jetzt das Spiel kippen würde, schlich sich doch noch Übereifrigkeit ein oder es wurde overpaced. Was wäre es auch für eine unglaubliche Geschichte geworden, wenn die HSG hier tatsächlich in letzter Minute nach diesem Spiel so zurückkommen würde? Diesmal blieb es durch das von Waiblingen gefeierte 20:26-Endresultat zwar noch Stuttgarter Wunschdenken, doch die Leidenschaft, der Willen und die Spielfreude dieser HSG-Männer besonders in der zweiten Hälfte wecken Hoffnungen, große Anforderungen zu meistern und bald wieder für eine Überraschung zu sorgen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (1), Felix Mergenthaler (3), Valentin Derschka, Aron Dauer (4), Daniel Schweizer (2), Timo Di Benedetto, Alexander Zernack (1), Tim Nas, Marcel Frank (1), Aydin Babadag (1/1), Julian Hellbach (2/1)

 

14.11.2021

 

Ca-Mü-Max macht den VfB

 

Ohne Offensivdrang verliert die HSG Ca-Mü-Max gegen SV Fellbach II 18:27 (5:13).

 

Oftmals sind Vergleiche zwischen Fußball und Handball übertrieben – die Sportarten unterscheiden sich konditionell, größentechnisch und ziehen ein verschiedenes Publikum an. Doch in diesem Fall passte das Spiel der HSG Ca-Mü-Max auf die derzeitige Situation des VfB Stuttgart wie die Faust aufs Auge:

Wie der VfB bestritt die HSG in den letzten sieben Wochen sieben Pflichtspiele, wovon die beiden Stuttgarter Vereine je nur eines gewinnen konnten. Und auch was die Personalsituation anbelangt, gab es für den Bezirksligisten ähnliche Probleme wie beim Bundesligisten. Ohne Daniel Schweizer, Julian Hellbach, Dietmar Stukowski und den länger verletzten Max Gerstadt musste die HSG diesen Samstag beim SV Fellbach II antreten.

Die erste Halbzeit war im Angriff offengesagt ein Fiasko. Es war nicht das typisch angriffslustige Spiel der HSG, bei dem über die Schnelligkeit Lücken gezogen werden und diese dann durch geschickte Anspiele oder Sperren hochkarätige Torchancen bringen. Bei einer trommelnden Kulisse vertändelten die sechs HSG-Feldspieler ihre Möglichkeiten. Zum Einen schien das Handballharz sich auf sämtliche Bewegungen im Angriff zu übertragen, was dazu führte, dass kaum Torgefahr ausgestrahlt wurde. Zum anderen, und das war ein entscheidender Faktor, erwischte Fellbach-Torhüter Lukas Zerweck einen perfekten Tag. Als die HSG am Anfang begann, eher gute Torchancen auszulassen, wurden die Schüsse aus der zweiten oder gar aus der dritten Reihe abgegeben, was den Torhüter erst recht ins Spiel brachte. Die ersten 15 Minuten konnte die HSG bei einem torarmen 2:3 zwar noch mitspielen, weil die Abwehr- und Torwartabsprachen okay waren. Aber als dann noch das 7:6-Überzahlspiel aufgrund von abgebrochenen Spielzügen, situationsbedingten Fehlwürfen und einer über das ganze Spiel überdauernden Ungeduld diesmal zum ersten Mal in der Saison nicht funktionierte, schlichen sich die Unaufmerksamkeiten auch in der Defensive ein. Beim Halbzeitstand von 5:13 handelte es sich nach Prüfen der Historie um die torärmste Halbzeit in der Geschichte der HSG-Männer, in welchem der Negativrekord mit sechs Toren von 2015 eingestellt wurde.

Direkt nach der Halbzeit vollendete der SV Fellbach einen 0:6-Lauf, es gab somit einen großen Rückstand von zwölf Toren in der 35. Minute. Das, was sich in den nächsten 187 Sekunden abspielte, wird wohl für die Stuttgarter einiges zu Denken geben. Denn die HSG Ca-Mü-Max war über Balleroberungen, schnelles Tempo und Durchbrüchen über den Rückraum mit einem plötzlichen 5:0-Lauf wieder im Spiel. Ein 11:18 in der 38. Minute brachte ein Funken Resthoffnung mit, der aber mit weiteren technischen Fehlern erlosch. In der zweiten Hälfte wird die HSG zwar 13 Tore schießen, jedoch verteilen sich zwölf Tore auf Rückraumspieler und nur eins auf Außen. Die kollektive ausgewogene Stärke als Mannschaftsverbund hat man in den 60 Minuten lange vermisst, ganz ähnlich wie beim VfB. Der Schlussstand von 18:27 bedeutete zeitgleich auch die erste Niederlage der ersten Herren in der Zeppelinhalle seit 13 Jahren.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (1), Miguel Rodrigo (5), Felix Mergenthaler (3/1), Valentin Derschka, Aron Dauer, Timo Di Benedetto, Alexander Zernack, Franz Molnar (8/5), Tim Nas (1), Marcel Frank, Marc Hildebrandt

 

07.11.2021

 

Zu brav, als es schepperte

 

Die Ca-Mü-Max-Männer verpassen beim 21:29 (11:13) gegen den MTV Stuttgart Chancen, das Spiel zu drehen.

 

Ohne Torhüter Dietmar Stukowski bestritt die HSG ihr nächstes Bezirksligaspiel und hatte daher neben Joshua Denk auch Henri Gerstadt aus der zweiten Mannschaft zur Absicherung auf der Bank. In der letzten Partie im März 2019 konnte sich Ca-Mü-Max gegen die West-Stuttgarter mit 27:26 durchsetzen, auch weil Aydin Babadag ein überragendes Spiel absolvierte. Diesmal wurde er jedoch nicht aktiv eingesetzt und versuchte von der Bank aus, die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen.

Der MTV spielte in der Abwehr ein offensives 3-2-1, welches zeitweise in ein 4-2 überging. Der Respekt vor dem Gegner war zu Beginn noch groß und in dieser Phase versuchten sich die HSG-Rückraumspieler mit vielen Würfen aus der zweiten Reihe, die abgefangen oder von den Zwei-Meter-Männern geblockt wurden. Aber auch Ca-Mü-Max arbeitete taktisch erfolgreich gegen den MTV-Angriff. Die Verteidigungsquote lag in der ersten Phase bei ca. 70 Prozent, was sich sowohl in der Abwehr, aber auch im guten Torwartspiel von Denk zeigte. Nach 10 Minuten stand es erst 2:4. Auf beiden Seiten erlief sich die Abwehr die Bälle, der MTV schaltete eine Nuance schneller und kam zu Tempogegenstößen. Der Spielstand von 5:8 nach 23 Minuten war ein klares Zeichen für eine äußerst aufmerksame Abwehr, jedoch sollte sich im HSG-Angriff auch endlich mehr tun. So versuchte sich die HSG wieder mit dem 7:6-Überzahlspiel, mit welchem sie ihre besonderen Angriffsqualitäten zum Vorschein brachte. In der 27. Minute glich die HSG Ca-Mü-Max zum 9:9 aus. Und genau zu diesem Zeitpunkt war es die allerbeste Gelegenheit, das Spiel zu drehen, weil der MTV nicht wusste, mit welchen Mitteln sie eine solche Taktik unterbinden könnten. Der Westverein nahm die Auszeit, die Ca-Mü-Max-Spieler wurden in den nächsten drei Minuten heftig attackiert und verloren dazu noch die Bälle, was ein Drei-Tore-Lauf bedeutete. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten und die HSG meldete sich wieder nervenstark zurück – 11:13 zur Pause.

Bei eigenem Anwurf hätte man nochmals die Möglichkeit gehabt, direkt an der Leistung zum Ende der ersten Hälfte anzuknüpfen. Aber gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte attestiert werden, dass es heftig schepperte: die Rückraumspieler und Kreisläufer der HSG wurden häufiger festgehalten, in Zweikämpfen vor Ballkontakt in die Zange genommen und besonders die großgebauten Spieler, wie Felix Mergenthaler, wurden letztlich rabiat am Werfen gehindert. Wider Erwarten entwickelte sich in den nächsten 15 Minuten ein sehr ambivalentes Verhältnis zwischen HSG-Spielern und den getroffenen Entscheidungen - eine Ambivalenz, die sich stark auf den gesamten Spielverlauf auswirkte. Wer im 7:6 spielt und keine erwarteten Pfiffe bekommt, wird nicht verteidigen können und selbstverständlich unruhiger. Die gewährende Haltung führte unmittelbar dazu, dass die Angriffsbemühungen der HSG mit ihrer notwendigen Geschwindigkeit heruntergeschraubt wurden. Andererseits flogen bei Ca-Mü-Max viermal Spieler mit einer Zwei-Minuten-Strafe raus, wenngleich die HSG ihre Spielhärte nicht ansatzweise angepasst hatte. Einige Zuschauer waren nach dem Schlusspfiff sogar der Meinung, dass „sie allgemein zu brav waren“. Spielerisch bedeutete dieses Zusammenkommen ein 13:22 in der 42. Minute. Ca-Mü-Max, die in diesem Spiel lernten, in Unterzahl zu spielen, schaffte trotz all dem wieder auf 18:24 in der 47. Minute heranzukommen. Kurz darauf gab es infolge der dritten Zwei-Minuten-Strafe Rot für Daniel Schweizer, womit das Spiel mit personellen Rotationen deutlich mit 21:29 zu Ende ging.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (8), Miguel Rodrigo (2), Felix Mergenthaler (2), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Alexander Zernack (1), Franz Molnar, Tim Nas (1), Marcel Frank, Daniel Schweizer (1), Julian Hellbach (5/3), Marc Hildebrandt (1)

 

01.10.2021

Courage gezeigt – „Geduld“ als ausschlaggebender Faktor angesprochen

 

Trotz Aufholjagd unterliegt die HSG Ca-Mü-Max beim HC Winnenden mit 22:25 (9:12).

 

Am späten Sonntagnachmittag bestritten die HSG-Männer ihr fünftes Bezirksligaspiel beim HC Winnenden. Die Gastgeber waren seit drei Spielen infolge ungeschlagen, wodurch der Aufsteiger aus Stuttgart wirklich dicke Bretter bohren musste, um diese Serie zu beenden.

Jedoch starteten die Ca-Mü-Max-Männer überraschend schwach in das Spiel. Zunächst war sichtbar, dass die HSG im Vergleich zu anderen Spielen deutlich defensiver agierte, in der Anfangsphase jedoch auch extrem passiv. Jeder Fehler wurde rigoros durch die wurfstarken Rückraumspieler des HCW bestraft. Zu viel Standhandball gab es zudem im Angriff, wodurch der HC wenig Mühe hatte, die Stuttgarter anzulaufen und festzumachen. Ohne Zug zum Tor wurden keine Lücken gerissen und die Möglichkeiten begrenzten sich auf wenige gelungene Anspiele auf die Außen. Nach 18 gespielten Minuten und einem 4:10 Rückstand hätte der ein oder andere möglicherweise einen Kantersieg der Gastgeber erwartet. Bei einigen Mannschaften gibt es in einer so klaren Negativphase Spieler, die das Spiel lieber aufgeben, sich auswechseln lassen und ihren Kampfgeist aufgeben würden – bei der HSG Ca-Mü-Max fand man so etwas nicht: Sie berappelten sich als Mannschaft, stellten offensiv auf ein risikoreiches 7:6-Überzahlspiel um und im Tor kam Joshua Denk in Fahrt, sodass er auch am Boden liegend einen Nachwurf parierte. Durch gute Stoßbewegungen und Kreissperren meldete sich die HSG zurück, sodass man bis zur Pause auf 9:12 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel hielt die HSG an dem in Württemberg entwickelten Spielsystem fest, doch es dauerte zehn Minuten ehe der HSG-Zug richtig ins Rollen kam. Der HC versuchte nun zur Abwechslung die Stuttgarter Außen kurz zu nehmen, wodurch die Rückraumspieler Franz Molnar und Alexander Zernack Platz hatten - in der 45. Minute erzielte Letzterer das 19:19 Ausgleichstor. Torhüter Denk war darüber hinaus Siebenmeterkiller und hielt die Nachwürfe konsequent zur Freude der ganzen HSG-Bank. Das Spiel blieb also bis kurz vor Schluss offen. Es war am Ende wohl die nachlassende Präzision beim Abschluss und ein Quäntchen Entscheidungspech bei verschiedenen Aktionen, die am Ende die nächste Überraschung verhinderte. Trainer Hoffmann fasste zusammen, „dass wir als Mannschaft die erste Viertelstunde nicht stattgefunden haben, uns dann stark zurückgekämpft haben und zum Ende hin ein bisschen zu ungeduldig geworden sind“. Das knappe 22:25 ist ein Endergebnis, das zwar nach der großen Leistungssteigerung, dem Ausgleichstor und der damit gewitterten Chance auf einen Stuttgarter Auswärtssieg sich ernüchternd anfühlte, mit welchem aber nach der ersten Viertelstunde wohl niemand mehr rechnete und es damit eindrucksvoll die Mentalität, Courage und Aufopferungsbereitschaft der Mannschaft zeigt.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (4), Miguel Rodrigo (1), Felix Mergenthaler (3), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Alexander Zernack (2), Franz Molnar (4/1), Tim Nas (1), Marcel Frank, Daniel Schweizer (4), Julian Hellbach (2), Marc Hildebrandt (1)

 

25.10.2021

HSG Ca-Mü-Max stoppt Spitzenreiter

 

Zuhause gewinnt die HSG Ca-Mü-Max gegen Tabellenführer TV Oeffingen II mit 28:25 (14:14) ihr erstes Bezirksligaspiel.

 

Ein Rückblick auf den 30. März 2019: Die abstiegsbedrohte HSG spielte am vorletzten Spieltag gegen den TV Oeffingen II. Weil HSG-Torwart Dietmar Stukowski überragend hielt, holte Ca-Mü-Max überraschend einen Punkt und schaffte es mit auf einen Nichtabstiegsplatz, der beinahe zum Klassenerhalt gereicht hätte. Es handelte sich hierbei um den bislang letzten Punkt, den die HSG bis heute in der Bezirksliga gewann.

Der damalige und auch jetzige HSG-Trainer „Jox“ Hoffmann begann gegen den Tabellenführer an diesem Samstagabend auch wieder mit Stukowski in der Startformation. Beide Mannschaften standen am Anfang sehr hoch. Die Oeffinger versuchten jegliche Außenanspiele zu unterbinden, während das Team aus der Landeshauptstadt mit einer dynamischen Abwehrdeckung die Rückraumspieler in Bedrängnis bringen wollte. Kurz nach Beginn war die HSG bereits in doppelter Unterzahl, jedoch schafften es die vier Feldspieler, währenddessen ohne Gegentor zu bleiben und durch geschickte Taktiken Bälle zu gewinnen. Allerdings kamen die Gäste besser in die Partie, weil sich die HSG im Angriff zu viele Fehlwürfe leistete. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber 7:10 zurück. Doch dann kam es mit Unterstützung der Kulisse und der Bank zu einer sagenhaften Wende. Hinten holte Dietmar Stukowski nicht nur einen Ball nach dem anderen heraus, sondern schickte Julian Hellbach zweimal hintereinander erfolgreich zu Tempogegenstößen und auf der Kreisposition setzte sich Neuzugang Tim Nas bravourös durch – mit Miguel Rodrigo wurde er mit fünf Treffern im Spiel zurecht bester Stuttgarter Schütze. Dieses schnelle Tempospiel der Ca-Mü-Max-Männer war ausschlaggebend, dass sie in der 23. Minute mit 11:10 in Führung gingen. Hätten sie diese Geschwindigkeit bis zur Halbzeit aufrechterhalten können, wären sie wohl davongezogen, jedoch wurde in der letzten Phase auf beiden Seiten mit dem Positionsangriff gearbeitet, sodass es zur Halbzeit 14:14 unentschieden stand.

In der zweiten Hälfte verteidigten beide Mannschaften bis zur 40. Minute etwas defensiver, wodurch es zu mehr Abschlüssen aus dem Rückraum kam. Obwohl Ca-Mü-Max zunächst ein, zwei Tore in Front lag, folgte wenige Sekunden später meist das direkte Gegentor aus der ersten Welle. In der 41. Minute erzielte Oeffingen das 21:22-Führungstor. Und genau in der Phase, in der das Spiel möglicherweise kippen konnte, nahm Hoffmann entscheidende Wechsel vor, die sich auszahlen sollten: Marc Hildebrandt kam auf Linksaußen, Marcel Frank wurde defensiv in den Innenblock gestellt und bei einem Siebenmeter des TV wurde Joshua Denk als Torwart eingewechselt. Denk parierte den 7m, Hildebrandt traf vorne und Frank zeigte in den nächsten Minuten eine seiner besten Leistungen. Die frische Defensive entwickelte sich zu einem massiven Bollwerk, welches Schüsse aus dem Rückraum unterband. Da Oeffingen mindestens fünf Mal hintereinander daran scheiterte, bei Frank durchzubrechen, wurde es zum psychologischen Handicap. Ca-Mü-Max gelang dadurch das 26:22 und das 27:23. Brenzlig wurde es aber, weil sich die HSG erneut einige Fehlwürfe hintereinander leistete und Oeffingen in der 55. Minute wieder auf 27:25 herankam. Doch die HSG rührte defensiv Beton an und warf in der 59. Minute über Rechtsaußen das befreiende 28:25, was den ersten Sieg in der Bezirksliga bedeutete. Nach dem die Mannschaft in den Wochen zuvor bereits ordentlich mithalten konnte, belohnte sie sich diesmal mit einer engagierten und mannschaftlich geschlossenen Leistung endlich mit Punkten. Die nächste Partie bestreiten die HSG-Männer am Sonntag, 24.10. um 17:00 beim HC Winnenden.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (3), Miguel Rodrigo (5), Felix Mergenthaler (3), Valentin Derschka (1), Alexander Zernack (1), Franz Molnar (4/2), Tim Nas (5), Marcel Frank, Daniel Schweizer, Aydin Babadag, Julian Hellbach (4), Marc Hildebrandt (2)

18.10.2021

Die große Überraschung blieb aus

 

Trotz langer Führung gegen den Landesligaabsteiger SV Remshalden II verpassen die Ca-Mü-Max-Männer mit 22:27 (13:11) eine kleine Sensation.

 

Der letzte Sieg gegen eine Mannschaft des SV Remshalden in der Stegwiesenhalle datiert die HSG Ca-Mü-Max auf das Jahr 2013. Seitdem gewannen die HSG-Männer dort kein einziges Spiel mehr. Auch wenn es über weite Strecken nach einer faustdicken Überraschung aussah, gelang auch diesmal nicht der Coup:

In Cannstatt-farbigem rot wollte die HSG den Tabellenvierten herausfordern und ihn gleich mit einer offensiveren Abwehrdeckung aus der Reserve locken. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel hinein, und von einer Überlegenheit war nichts zu sehen. In der ersten Hälfte gelang trotz des Handballharz ein flüssiges Spiel, obwohl Stuttgarter Vereine bekanntermaßen keine Möglichkeit haben, in einer städtischen Halle zu harzen. Nach einer Viertelstunde stand es ausgewogen 8:8. Aber dann leitete die HSG Ca-Mü-Max ihre bislang stärkste Spielphase seit der Coronapause ein. Zunächst einmal schaffte man es in der Abwehr, nur wenige Würfe auf das Tor zu bekommen. Und falls doch welche von den wurfstarken Rückraumpositionen kamen, wurden sie überragend von HSG-Keeper Joshua Denk pariert. Der 24-Jährige machte schon zu diesem Zeitpunkt ein bombastisches Spiel, da er zwei freie Würfe und drei Siebenmeter hielt. Im Angriff schossen sich die Stuttgarter mit ihren Rückraumspielern Franz Molnar, Miguel Rodrigo und Daniel Schweizer heiß, sodass Ca-Mü-Max eine 13:11-Führung herausspielte. Besonders daran ist, dass die Stuttgarter in Unterzahl durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen stabil die Führung in die Pause trugen.

In der zweiten Hälfte zeichnete sich erneut Joshua Denk mit einer herausragenden Leistung aus, er hielt auch noch den vierten Siebenmeter. Obwohl harte Entscheidungen gegen die Landeshauptstadt gefällt worden waren und Ca-Mü-Max teilweise in doppelter Unterzahl spielte, kam Remshalden zunächst nicht heran, und die HSG erzielte in der 43. Minute das 20:17. Das Momentum wendete sich danach allerdings. Es kam zu mehr technischen Fehlern, die HSG-Kreisläufer wurden mit umstrittenen Mitteln bearbeitet, Alexander Zernack wurde durch eine Knieverletzung spielunfähig, und auf der anderen Seite bekam Daniel Schweizer rot. Die durch diese Ereignisse bedingte Rotation wirkte sich unmittelbar auf die Angriffsqualität aus, wodurch in den letzten zehn Minuten Remshalden mit 22:27 das Spiel drehte und noch für sich entscheiden konnte. Nun muss die HSG als Tabellenletzter das Feld von hinten in der Bezirksliga aufräumen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (3), Miguel Rodrigo (3), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Alexander Zernack (1), Franz Molnar (6/2), Tim Nas, Marcel Frank, Daniel Schweizer (5), Aydin Babadag, Julian Hellbach (4)

 

10.10.2021

Ein Karabatić-Trick reicht noch nicht aus

 

Die HSG Ca-Mü-Max unterliegt gegen die SF Schwaikheim II mit 24:27 (13:13).

 

Eine Weisheit besagt: Gib uns Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können, und die Fähigkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ohne die angeschlagenen Franz Molnar und Timo Di Benedetto stand mit den SF Schwaikheim II ausgerechnet ein Gegner vor der Tür, der in den letzten zehn Jahren schon häufig mit der HSG um den Klassenerhalt konkurrierte. Erst 2019 sorgte der Rems-Murr-Verein in seinem letzten Spiel für den Abstieg der HSG. Die Bilanz gegen Schwaikheim ist ausgewogen, in den letzten fünf Jahren gab es sieben Partien, in denen Ca-Mü-Max vier gewann und drei verlor.

Der Beginn der kaderreduzierten HSG war zunächst vorsichtig. Schwaikheim lief die Außenspieler der HSG früh an, wodurch Raum für die Rückraumspieler geschaffen wurde. Profitieren konnte davon Daniel Schweizer, der mit einer unfassbaren Wurfgeschwindigkeit vier Tore erzielte. Ca-Mü-Max schaffte es zudem, die Gegner im eigenen Aufbau so unter Druck zu setzen, dass viele Ballverluste provoziert werden konnten. Konsequenterweise führte die HSG nach 15 Minuten mit 7:6. Ca-Mü-Max verspielte jedoch leichtfertig diese Führung wieder, weil sie im Angriff, ähnlich wie gegen Alfdorf, den Ball mit aller Kraft an den Kreis legen wollten. Als bei einem 9:12-Rückstand sich dann noch Felix Mergenthaler nach einer Angriffsaktion hart am Kopf verletzte, nahm Trainer Joachim Hoffmann wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff die taktisch wertvolle Auszeit. Und dies wird sich lohnen: Alexander Zernack ließ die Halle beben, weil er direkt mit einem Karabatić-Trick ein Traumtor warf. Diese gute Stimmung wurde mitgenommen und Ca-Mü-Max schaffte tatsächlich das 13:13 vor der Pause, ein willensstarkes Comeback.

In der zweiten Halbzeit zogen beide Mannschaften nochmals mit dem Tempo an. Die Torhüter hatten sich in dieser Phase gut auszeichnen können. Bis zur 48. Minute stand es 20:21, wodurch einfach nochmal deutlich wurde, dass die Partie eine so offene war, und für die Stuttgarter etwas zum Greifen nah schien. Und die HSG-Männer steigerten noch einmal die Intensivität im Angriff: Besonders Miguel Rodrigo hörte nicht auf, Druck zu machen, und obwohl der 24-Jährige immer häufiger grenzwertig gestoppt wurde, beackerte er die Abwehr weiter und blieb nervenstark. Denn auch wenn der HSG klare Siebenmeter zugesprochen wurden, blieb das Abwehrverhalten, mit einer einzigen Ausnahme in der zweiten Hälfte, völlig sanktionsfrei. Ein rückblickend nicht unerheblicher Punkt, weil die Trefferquote in diesem Spiel bei Mehrzahl dreimal so hoch war, als ohne. Doch mit der obigen Weisheit ausgedrückt, hatte die HSG selbst über die Siebenmeter Chancen gehabt, den Ausgleich erzielen zu können, jedoch hielt der Gäste-Keeper zwei davon. So kam Schwaikheim wenige Minuten vor Schluss zu einer Drei-Tore-Führung und trotz eines erfolgreichen Umsetzens des 7:6-Überzahlsspiels der Stuttgarter, gelang den Sportfreunden mit 24:27 am Ende ein Erfolg.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (6), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler (1), Valentin Derschka, Alexander Zernack (1), Tim Nas (1), Marc Hildebrandt, Marcel Frank (1), Daniel Schweizer (4), Aydin Babadag (3/2), Julian Hellbach (4/1)

 

3.10.2021

Spannend bis zum Schluss

 

Ca-Mü-Max spielt 29:31 (10:18) gegen den TSV Alfdorf/ Lorch 2

 

Nach 60 Minuten Handball war in der Sporthalle Neugereut die Stimmung gut und ausgelassen. Freilich, die Bezirksliga ist unbestritten voll im Leistungssport orientierten Bereich und natürlich zählen hier auch Ergebnisse. Doch dieser Saisonauftakt ist ein besonderer für 27 Handballer, die sich einfach nach so einer langen Pause darauf freuen, endlich wieder ihrem Lieblingssport nachgehen zu können, sowie diesen auch mit ihrer Familie, Freunden und einfach dem ganzen Ort zu teilen. Mit einer unglaublichen Atmosphäre, begeisterten Zuschauer von jung bis erfahren und den Sportlern auf dem Spielfeld wurde an diesem Sonntag deutlich, dass Handball echte Sportkultur und ein Spiel für alle ist.

Die HSG Ca-Mü-Max, welche als Drittplatzierte in die höchste Liga des Bezirks überraschend 2020 aufgestiegen ist, hat während Corona auf mehreren Positionen Veränderungen durchgeführt. Joachim Hoffmann ersetzte Martin Mössner im Traineramt, Torwartlegende Bertram Giese beendete seine Karriere und auch Rückraumspieler Thomas Zwinz trat aus der ersten Mannschaft zurück.

Den Saisonauftakt gegen die Alfdorfer begann die neu formierte Stuttgarter Mannschaft beherzt. Die Gäste konnten einen knappen Vorsprung herausspielen, obwohl Ca-Mü-Max ihnen immer mit wenigen Toren auf den Fersen lag. Besonders gut öffnete der Kreis die Wege für die Stuttgarter Rückraumshooter. In den ersten 15 Minuten krachten die gut herausgespielten Würfe der Gastgeber jedoch häufig an das Aluminium. Dann begann sich die Stuttgarter Defensive nach anfänglichen Schwierigkeiten zu stabilisieren und verteidigte rigoros gegen die treffsicheren Außen. Kreisläufer Timo Di Benedetto erzielte für die HSG in der 23. Minute das 10:11, der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt hatte danach zweimal die Chance, den Ausgleich zu machen. Doch bis zur Halbzeit begann eine Talfahrt, in der vorne Abspielschwierigkeiten auftraten und der TSV eiskalt Tempogegenstöße ausspielte. Ein 0:7-Lauf bis zur Halbzeit brachte einen hohen 10:18-Rückstand.

Aufgeben? Fehlanzeige! In der zweiten Hälfte stellte Trainer Joachim Hoffmann das Team auf ein mutiges 7:6 um. Im Angriff gelangen den HSG-Männern mehr Durchbrüche über Felix Mergenthaler, Daniel Schweizer und Franz Molnar. Der TSV, dessen Abschlüsse von HSG-Keeper Joshua Denk immer häufiger vereitelt wurden, konnte diese willigen Angriffsbemühungen der Stuttgarter nicht stoppen oder zogen das Foul zu spät. Aus einem kurzfristigen 9-Tore-Rückstand verkürzte die HSG bis zur 55. Minute über eine sehenswerte Aufholjagd auf zwei Tore zum 26:28. Zur Sensation, die von der grandiosen Stimmung in der Halle herbeigesehnt wurde, gab es sogar noch Möglichkeiten. Aber wieder war die Latte und das Lattenkreuz im Weg, sodass am Ende die HSG sich mit 29:31 geschlagen geben musste. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert und mit einer besseren Chancenverwertung wäre noch mehr möglich gewesen“, konstatierte Trainer Hoffmann nach dem Schlusspfiff. Die Freude, dass Handball aber endlich wieder möglich ist, überwog mannschaftsübergreifend.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

 

Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Florian Wondratschek (3), Miguel Rodrigo (1), Felix Mergenthaler (2), Valentin Derschka (1), Timo Di Benedetto (2), Franz Molnar (2), Marc Hildebrandt, Marcel Frank, Daniel Schweizer (3), Aydin Babadag (6/5), Julian Hellbach (9/8

 

19.09.2021

Druckversion Druckversion | Sitemap
© HSG Ca-Mü-Max