*Nicht mit Ruhm bekleckert - dennoch gewonnen*

 

Die Frauen 1 der HSG Ca-Mü-Max gewinnen ihr letztes Saisonspiel mit 29:25 (16:11) gegen die 2. Manschaft des TSV Wolfschlugen

 

Mit der Gewissheit des bereits gesicherten 3. Tabellenplatzes wollte die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max im letzten Spiel der Saison am vergangenen Samstag in heimischer Halle noch einmal ganz befreit aufspielen und einen gelungenen Saisonabschluss bilden. Was zunächst nach einem sehr gelungenen Start aussah (5:1 in der 10. Minute) entwickelte sich schnell zu einem Spiel auf Augenhöhe. Zwar konnte man bis zur Halbzeit stetig einen 4-5 Tore Vorsprung bewahren, hat das Spiel aber zu sehr aus der Hand gegeben und den Gästen zu viele Möglichkeiten gegeben ins Spiel zu kommen. Maßgeblich dafür war allen voran die Abwehr der HSG, die keinen guten Tag erwischte. Fehlende Spannung und Aggressivität führten dazu, dass sich zu viele Lücken auftaten und Wolfschlugen zu einfachen Toren verhalf. Beim Zwischenstand von 16:11 trennten sich beide Mannschaften zur Halbzeit in die Kabine. Über die 16 Tore im Angriff zeigte sich Trainer Wagner sehr erfreut und appellierte daran in der zweiten Halbzeit anzuknüpfen. Gleichzeitig forderte er mehr Zugriff und Geduld in der Abwehr.

Aber es sollte einfach nicht der Tag der Abwehr sein und so machte man es völlig unnötig doch noch einmal spannend beim Stand von 20:19 nach 43 Minuten. Letztendlich raffte man sich aber doch noch mal zusammen und bewies Nervenstärke. Den Sieg durften die HSG Frauen feiern, auch wenn dieser nicht in der erhofften Deutlichkeit ausfiel.

 

Mit dem 3. Platz verabschiedet sich die 1. Frauenmannschaft in die wohlverdiente Saisonpause und darf freudig verkünden, dass wir in der selben Besetzung nächste Saison wieder an den Start gehen werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der tatkräftigen Unterstützung unserer Fans bei allen Spielen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Serena Urbano, Lena Zipperlen

 

 

*Rabenschwarzer Tag für HSG Ca-Mü-Max*

 

Anfangs gut mitgehalten, am Ende jedoch ein klarer und verdienter 32:24 (20:12) Sieg für Kickers.

 

Mit der Erwartung ein spannendes und hart umkämpftes Spiel zu liefern ging es für die 1. Frauenmannschaft der HSG am Samstag um 16 Uhr auswärts gegen den vorübergehenden Tabellenführer Stuttgarter Kickers. Wie schon gegen die SG Weinstadt hieß es die Tabellenspitze etwas ärgern und selbst den 3. Tabellenplatz zu sichern. Was anfangs noch nach einem ausgeglichenen Spiel aussah, schlug schnell zu Gunsten der Gastgeber um. Bis zum Stand von 7:6 in der 13. Minute wusste man dem hohen Tempo der Kickers noch etwas entgegenzusetzen, musste aber im Anschluss deutlich abreißen lassen. Viele Fehler und einfache Ballverluste im Angriff wurden durch schnelles Umschaltspiel und Gegenstöße der Kickers bestraft. Während in der Abwehr die gewohnte Sicherheit und Aggressivität fehlte und man im 1:1 kein Zugriff bekam, zeigte sich im Angriff das gewohnte Bild dieser Saison. Ohne Druck und rechten Torwillen fand man im Angriff kaum Lösungen. Hinzu kam, dass Trainer Wagner für die nun leider doch Verletzungsbedingt längerfristig ausfallende Maren Wetzel Neue Varianten auf der Mitte suchen musste, was zu wenig Sicherheit aus dem Rückraum führte. Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen sich immer deutlicher bis auf 20:12 abzusetzen.

 

Damit schien das Spiel bereits entschieden. In der Kabine glaubte niemand mehr so recht hier noch was drehen zu können, resignieren war jedoch keine Option. Man spielte ganz befreit auf, konnte anfangs das hohe Tempo noch mitgehen, sah sich 7 Minuten vor Ende jedoch einem 13 Tore Rückstand gegenüber. In den letzten Minuten zündeten die HSG Frauen dann doch noch mal den Turbo - eine so hohe Tordifferenz wollte man nicht ohne weiteres hinnehmen. 7 Minuten ohne gegnerisches Tor, aber 5 aus den eigenen Reihen verkürzten den Rückstand. Den Schlusspunkt der Partie zum 32:24 setzte Jennifer Egyed mit einem Wurf übers ganze Feld. Da die Kickers die eigene 2 Minuten Strafe kompensierten indem sie die Torhüterin vom Feld nahmen um mit einer 6. Feldspielerin aufzufüllen, konnte auch sie sich in die Torschützenliste eintragen.

 

Nun heißt es schnell den Kopf aus dem Sand ziehen und sich wieder Fokussieren, da bereits die nächste Herausforderung auf die HSG Frauen wartet. Am Mittwoch geht es um 20:30 Uhr erneut auswärts zum Nachholspiel gegen den direkten Tabellennachbarn HT Uhingen-Holzhausen. Hier heißt es für die HSG unbedingt die 2 Punkte mit nach Cannstatt bringen, um den 3. Tabellenplatz zu sicher.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Nadine Behrens, Anne Burmeister, Svenja Drung, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Lena Zipperlen

 

Frauen 1 haben das Siegen nicht verlernt

 

CA-Mü-Max Frauen 1 erobern 2 Punkte in nie gefährdetem 21:18 (13:10) Heimsieg.

 

Nach 6 langen, spielfreien und trainingsintensiven Wochen durften sich die HSG Frauen endlich wieder auf ein Kräftemessen freuen. In der heimischen Halle in Neugereut empfing man die aktuell auf dem 6. Tabellenplatz zu findenden Gäste aus Hegensberg/Liebersbronn. Nachdem man sich im Hinspiel noch mit einem Punkt zufriedengeben müsste war man dementsprechend motiviert dieses Spiel für sich zu entscheiden. Die Krankheits- und Verletzungsbedingten Ausfälle von gleich 4 Rückraumspielerinnen stellte die HSG jedoch auf eine harte Probe. Diesem Omen zum Trotz fand man sehr schnell ins Spiel und konnte bereits nach 30 Sekunden das erste Tor durch eine - wie sich rausstellen sollte - bestens aufgelegte Pauline Kissing (beste Werferin der HSG mit 8 Toren) auf dem eigenen Konto verbuchen. Die SG He-Li konnte jedoch direkt nachlegen und so gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe mit ständigem Führungswechsel. Den letzten Ausgleich der Partie zum 9:9 erzielte die SG He-Li in der 23. Spielminute, denn im Anschluss daran legten die HSG Frauen den Turbo ein und konnten sich in den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit auf 13:10 absetzen.

 

Auch der Start in die zweite Hälfte der Partie verlief zugunsten der HSG. Zwar brauchte man mit 3 Minuten mal wieder viel zu lange um den ersten Treffer zu erzielen, doch ließ man dem Gegner kaum Chancen zu und baute den Vorsprung weiter aus. Maßgebend dafür war die wie immer starke Abwehr der HSG in Verbindung mit einer wieder einmal sehr gut aufgelegten Jennifer Egyed im Tor. So gelang es sich bis zur 43. Minute beim Stand von 17:11 ein kleines Polster aufzubauen, auf dem man sich in den folgenden 10 Minuten wohl etwas auszuruhen schien. In dieser Phase fehlte insgesamt die Konzentration und der Mut aus dem Rückraum. Zu viele Ballverluste durch Anspiele an den Kreis ohne nötigen Druck verhinderten es sich weiter abzusetzen. Die SG He-Li konnte in der 53. Minute noch einmal auf 19:16 heranzukommen, doch mit der nötigen Ruhe und cleverness fuhren die HSG Frauen letztendlich der verdiente 21:18 sieg ein.

 

Nach 6 Wochen Pause war diese Partie ein Mutmacher für die letzten 3 Begegnungen der Saison. Zwar sind 13 Tore in Halbzeit 1 noch nicht was sich Trainer Wagner von seinen Frauen wünscht, stellt aber eine Steigerung zu manch anderen Spiel dar.

Einen Dämpfer für die HSG Frauen gab es kurz vor der Pause. Nach starkem Spiel musste Maren Wetzel das Feld verletzungsbedingt verlassen und stellt damit die HSG vor einen weiteren Ausfall im Rückraum, der kompensiert werden muss – wir wünschen an dieser Stelle eine schnelle Genesung und hoffen dich im nächsten Spiel wieder auf dem Feld zurück zu begrüßen.

 

Wir danke allen Fans für die lautstarke Unterstützung von der Tribüne und hoffen euch auch am nächsten Samstag wieder in der Halle zu sehen und vor allem zu hören. Diesmal heißt es den derzeitigen Tabellenführer SV Stuttgarter Kickers zu ärgern und Revanche für die knappe Heimspiel Niederlage einzufordern.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Esther Twardon, Maren Wetzel

 

 

 

 

 

 *Ca-Mü-Max Frauen 1 ärgern Tabellenführer*

 

HSG Frauen 1 müssen trotz starker Aufholjagd letztendlich doch 22:21 (11:10) geschlagen geben und die Heimreise ohne Punkt antreten.

 

Samstag Abend ging es für die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max zur SG Weinstadt. Gegen den diese Saison noch ungeschlagene Tabellenführer hieß es sich bestmöglich zu präsentieren und den Weinstädterinnen endlich die ersten Minuspunkte einzubringen. Wer den Spielbericht liest mag vermuten, dass das Spiel mit 7 Minuten Verzögerung begann, doch was sich dem Publikum in der Halle tatsächlich bot war eine bärenstarke Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Auch wenn die ersten Torerfolge lange auf sich warten ließen waren die HSG Frauen von Beginn an wach. Vor allem das Tempospiel der Weinstädterinnen wusste man zu unterbinden. Das Rückzugsverhalten stimmte bei allen HSG Akteurinnen und so konnten direkt zu Beginn mehrere Gegenstöße der Gastgeberinnen vereitelt werden. Im Angriff hingegen das gewohnte Bild: zu wenig Bewegung ohne Ball, dabei kam man genau dann zum Torerfolg wenn auch gelaufen wurde. Dennoch konnten die HSG Frauen den Gastgeberinnen zeigen, dass sie nicht gekommen sind um sich Kampflos geschlagen zu geben. Bis zur 15 Minute spielte man munter durch und erarbeitete sich zwischenzeitlich sogar eine 3-Tore Führung zum 3:6. Folgerichtig stellte die SG um, wechselt die Kreisläuferin und schaffte es so mehr Lücken in die Abwehr der HSG zu reißen. Mit 3 Toren in folge gelang es der SG den Rückstand wettzumachen. Bis zur Halbzeit bot sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, im dem zu jedem Tor der SG die HSG immer die passende Antwort parat hatte. Beim Stand von 11:10 verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Kabinen.

 

Den Start in die 2. Halbzeit hat man seitens der HSG wieder einmal komplett verschlafen. Angriffe ohne jegliche Bewegung und in der Abwehr keinen Zugriff führten dazu, dass man nach nur 7 Minuten einem 5 Tore Rückstand gegenüberstand und Trainer Wagner zu einer frühen Auszeit zwang. Mit der Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 brachte man wieder mehr Ordnung in den Abwehrbund und konnte das gegnerische Angriffsspiel frühzeitig stören. Im Angriff gelang man erneut nur durch Einzelaktionen zum Torerfolg, konnte aber durch kämpferische Einstellung den Abstand bis zur 48. Minute auf nur 1 Tor verkürzen. Die letzten 10 Minuten fand man über die Abwehr zurück ins Spiel, ließ nur noch ein Tor zu und hatte Sekunden vor Schluss noch einmal die Möglichkeit der SG doch noch einen Punkt abzunehmen. Die HSG reagierte nach Balleroberung wenige Sekunden vor Schluss zu hektisch und so musste man sich letztendlich doch knapp mit 22:21 geschlagen geben.

 

Trotz der Niederlage lässt sich viel positives aus dieser Begegnung ziehen. Der Einsatz und die Einstellung der HSG Akteurinnen war top. Das Spiel wurde zu keiner Minute aufgegeben sondern sich immer wieder zurück gekämpft. Mit etwas Glück hätte es zum durchaus verdienten Punkt gereicht, doch muss man sich nun damit zufrieden geben der SG Weinstadt nicht das erwartete einfache Spiel geboten zu haben. Als nächstes treten die HSG Frauen erneut auswärts an. Nach einem Spielfreien Wochenende wird es am Samstag, den 05.03.2022 um 17:40 Uhr bei der HT Uhingen-Holzhausen erneut ernst. Das Hinspiel konnten die HSG Frauen spät noch knapp für sich entscheiden, daher hofft man auch auswärts auf die tatkräftige Unterstützung von der Tribüne.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Nadine Behrens, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

 

 

Spannende Aufholjagd wird mit einem Punkt belohnt

 

 

Ca-Mü-Max Frauen 1 hängen immer einen Schritt hinterher und müssen einen Punkt in Winterbach abgeben.

 

Sonntagabend 18 Uhr ging es für die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max nach Winterbach zum 1. Auswärtsspiel des Jahres gegen die HSG Winterbach/Weiler (HGSies). Das Hinspiel mit spätem Sieg im Hinterkopf wollte man sich diesmal besser präsentieren und von vornherein zeigen was man kann. Gesagt getan? Nicht mit den Ca-Mü-Max Frauen. Gewohnt schwer tat man sich ins Spiel zu kommen und lag nach 6 Minuten bereits mit 5:2 hinten. Der Rückstand schien jedoch den nötigen Zunder zu geben. Nach und nach kämpfte man sich heran und konnte in der 17. Minute den langersehnten 6:6 Ausgleich erzielen. Auch die folgende Auszeit der HSGies konnte den Motor der HSG Frauen nicht ins stoppen bringen.  Die konsequent agierende Abwehr sowie eine stark aufgelegte Jennifer Egyed im Tor verhinderten die ein oder andere Chance der Gegnerinnen. So verabschiedete man sich wie auch schon im Hinspiel nach 30 Minuten beim Stand von 9:9 mit einem Unentschieden in die Kabine.

Der vorübergehend zum Cheftrainer aufgestiegene Behrens wies seine Mannschaft an Ruhe zu bewahren, funktionierende Spielzüge weiter zu spielen und forderte eine deutliche Steigerung im zweiten Durchgang. Diese Ruhe nahm man anscheinend zu ernst. Die ersten Minuten der 2. Halbzeit verschliefen die HSG Frauen komplett und so sah man sich nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff erneut mit 3 Toren im Rückstand. Zwar konnte man diesen bis zur 40. Minute egalisieren, jedoch reichte der Schwung nicht um auch in Führung zu gehen oder sich gar absetzen zu können. Auch der parierte 7m durch Marina Rüdinger in der 45. Minute konnte nicht positiv auf die Mannschaft wirken. Nach erneutem 3 Tore Rückstand, beim Stand von 20:17 in der 48. Minute, griff Trainer Behrens zur grünen Karte und forderte mehr Konzentration im Angriff. Es begann eine erneute Aufholjagd der HSG Frauen. Man belohnte sich in der 52. Minute mit dem Ausgleichstreffer zum 21:21 und konnte im folgenden Angriff sogar den Führungstreffer durch Lena Zipperlen erzielen. Die Schlussminuten wussten die HSG Frauen mal wieder sehr spannend zu machen - jeden Führungstreffer der HSG konnten die HSGies ausgleichen. In der 58. Spielminute vergaben die HSG Frauen die letzte Chance noch ein Tor zu erzielen, denn im Anschluss sahen sie sich einem 2-Minütigen Angriff der HSGies gegenüber. Der Wurf aufs Tor 3 Sekunden vor Ende konnte von Marina Rüdinger noch einmal pariert werden, Zeit noch einmal einen Gegenangriff zu starten blieb jedoch nicht mehr. Damit bleibt es beim 23:23 Endstand und die HSG Frauen reisen mit einem Punkt im Gepäck zurück nach Stuttgart.

 

Für das nächste Auswärtsspiel der CMX Frauen am Samstag, den 19.02. um 17:55 in Weinstadt hat die Mannschaft noch eine Rechnung offen. Die Frauen der SG Weinstadt, die bisher einzige ungeschlagene Mannschaft in der Landesliga Staffel 2, hatte das Hinspiel mit 24:28 gewinnen können.

Über zahlreiche Unterstützung auf der Tribüne würden wir uns sehr freuen

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Nadine Behrens, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Isabal Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

*Starke Mannschaftsleistung wird leider nicht belohnt*

 

Ca-Mü-Max Frauen 1 können sich inm Spitzenspiel gegen Stuttgarter Kickers nicht behaupten und müssen sich knapp mit 22:25 (13:13) geschlagen geben.

 

Zu ungewohnt früher Stunde ging es für die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max am vergangenen Samstag bereits um 14 Uhr in das letzte Spiel der Hinrunde (Nachholspiel vom 05.12.) gegen die Stuttgarter Kickers. Die Vorzeichen hätten besser nicht sein können: nach langer Verletzungspause freute man sich über die Rückkehr von Nadine Behrens in den Kader der HSG. Weniger erfreulich war jedoch die Nachricht, dass die Mannschaft heute auf Trainer Tim Wagner verzichten muss. Dennoch ging man hoch motiviert in das Spiel die 2 Punkte in Cannstatt behalten zu wollen.

 

Der Beginn der Partie gestaltete sich recht untypisch für die HSG. Man fand gut ins Spiel, ging früh in Führung und konnte sich bis zur 7. Minute auf 4:1 absetzen. Von dort an dann wieder das gewohnte Bild. Während man selbst im Angriff Bälle zu leicht abgab bot man dem Gegner zu viele Chancen ranzukommen und musste in der 14. Minute den Ausgleichstreffer zum 5:5 hinnehmen. Bis zur Halbzeitpause bot sich dem Publikum ein Spiel auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften schaffte es sich entscheidend abzusetzen und so ging man folglich beim Stand von 13:13 in die Halbzeitpause.

 

Die 2. Hälfte gestaltete sich anfangs ebenfalls auf Augenhöhe mit ständigem Führungswechsel. Auch die Rote Karte gegen die Bank der Kickers in der 40. Minute konnte diese nicht aus dem Konzept bringen - ganz im Gegenteil. Der Treffer zum 17:17 per 7m durch Nadine Behrens markierte den letzten Ausgleich der Partie, denn dem anschließenden 3 Tore lauf der Kickers hatte die HSG nichts entgegenzusetzen und man lief diesem Rückstand bis zum Ende hinterher. Vor allem die Konzentration lies in den letzten Minuten deutlich nach, was zu vielen technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen führte. So musste man schließlich den Stuttgarter Kickers verdient mit 22:25 geschlagen geben.

 

Die Partie gibt jedoch Hoffnung endlich auf dem richtigen Weg zu sein. Im Angriff spielte man im Vergleich zu den letzten Partien insgesamt viel konsequenter. Das Tempo nach vorne über die beiden schnellen Außenspielerinnen Pascale Stolz und Lena Zipperlein stimmte und bescherte der HSG viele schöne Konter Tore und auch die 7m Quote stimmt wieder. Einzig das Steckenpferd der HSG, die Abwehr, erwies an diesem Wochenende nicht die gewohnte Stärke und so taten sich hie und da einige Lücken auf, welche vom Gegner dankend genutzt wurden. Für das kommende Wochenende heißt es weiter fleißig am Ball bleiben und dem nächsten Gegner, den HSGies Winterbach/Weiler den Maulkorb anzulegen, welche in den letzten Wochen 5 Punkte aus 3 Spielen erspielt haben

 

Für die HSG Ca-Mü-Max Spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Nadine Behrends, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

*Neues Jahr – alte Schwächen*

 

Ca-Mü-Max Frauen 1 finden nicht ins Spiel und können in letzter Minute den Fehlstart ins neue Jahr abwehren (20:19/6:8).

 

Nach 8 Woche Pause ging es am vergangenen Samstag ins langersehnte erste Spiel der Rückrunde. In der heimischen Halle in Neugereut empfing die 1. Frauenmannschaft die des SV Fellbach. Die eigenen Schwächen waren bekannt und es wurde in den vergangenen Trainingseinheiten akribisch darauf hingearbeitet diese zu verbessern. Vor allem mit Blick auf das Hinspiel war allen bewusst das hier kann und muss gewonnen werden, man darf sich nur nicht von der Gegnerischen Torhüterin einschüchtern lassen.

Der Start ins lief alles andere als wie geplant. Ganze 4 Minuten dauerte es, bis die Anzeigetafel das erste Tor verzeichnete. Auch der weitere Verlauf verlief sehr zäh und mühselig. Bis zum 3:3 in der 12. Minute gelang es den HSG Frauen den Anschluss zu bewahren, dann schlichen sich jedoch immer mehr Fehler im Angriff ein. Die Abschlussquote der freien Würfe und bei 7m war katastrophal und erlaubte den Gästen sich bis zur Pause eine 2 Tore Führung zu erspielen. Einzig der wie immer stabilen Abwehr und dem Rückhalt im Tor durch Marina Rüdinger war es zu verdanken, dass man zur Pause nicht noch weiter im Rückstand lang.

In der Kabine war man sich einig, die 2 Tore Rückstand haben noch nichts entschieden und sind schnell wieder eingeholt. Und genau so startete man auch in die 2. Hälfte. Die HSG Frauen zeigten endlich mehr Biss und Wille und drehten die Partie binnen 3 Minuten zur 10:9 Führung. Bis zur 43. Minute gelang es sich sogar mit 3 Tore auf 15:12 abzusetzen. Was in den folgenden 10 Minuten passierte wissen auch die HSG Akteurinnen nicht zu erklären. Womöglich wollte man es mal wieder unnötig spannend machen um den vielen angereisten Fans etwas zu bieten, denn Unkonzentriertheiten, inkonsequent ausgetragene Angriffe und leichte Fehler erlaubte den Gästen in der 55. Minute den erneuten Ausgleich zu erzielen. Ab da hieß es mal wieder nerven bewahren und dass die HSG Frauen das können haben sie in der Vergangenheit schon oft genug unter Beweis gestellt. So gewinnen sie die Partie in letzter Minute mit 20:19.

Bis zum nächsten Spiel bleiben 2 Wochen in denen hoffentlich die Defizite beseitigt werden können, denn mit einer Angriffs-Leistung wie an diesem Wochenende wird man es im nächsten Heimspiel am 05.02. um 14 Uhr gegen Tabellenführer Stuttgarter Kickers sehr schwer haben.

Herzlichen Dank an die vielen Fans und die super Stimmung auf der Tribüne!

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Edyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Ester Twardon, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

*Keine Worte zu desaströsem Unentschieden (15:15 / 6:8)*

 

Den Auftritt der 1. Frauenmannschaft am vergangenem Sonntag um 18 Uhr bei der Hegensberg-Liebersbronn hatte man sich ganz anders vorgestellt. Die eigenen Schwachstellen zeigten sich bereits in den letzten Wochen deutlich und wurden im Training vermehrt angegangen, leider ohne den gewünschten Erfolg. Während Trainer Wagner wie immer auf eine starke Abwehr zählen konnte dauerte es viel zu lange bis man im Angriff ins Spiel fand. Viel zu drucklos und ohne Torgefahr wurden Angriffe nach vorne getragen, funktionierenden Dinge wurden nicht weitergespielt und zu oft wurden falsche Entscheidungen getroffen. Über die zweite Welle ging kaum etwas, da man ohne Tempo und Wille nach vorne antritt. Einzig ein 4 Tore Lauf in den letzten 10 min vor der Halbzeit ließ etwas Hoffnung aufkommen jetzt endlich wach zu sein, doch auch im zweiten Durchgang lief nicht viel zusammen und einzig Einzelaktionen führten zum Erfolg. Den Punktgewinn haben die HSG Damen vor allem Jennifer Egyed zu verdanken, die im Tor alles gehalten hat was in Richtung Tor kam.

 

Es bleibt dabei, die Baustellen im Angriff sind die bereits bekannten - kein Tempo, kein Druck, keinen Willen mal Verantwortung zu übernehmen. Wer nur 15 Tore kassiert muss mit 2 Punkten aus der Halle gehen. Vllt kann aus der in jeglicher Konstellation funktionierenden Abwehr Selbstvertrauen gewonnen werden auch im Angriff konsequent zu agieren. Denn im nächste Heimspiel am Samstag um 17:30 Uhr wartet mit den Stuttgarter Kickers bereits der nächste starke Gegner auf die HSG Damen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Esther Twardon, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

*Frauen 1 entscheiden nervenaufreibenden Krimi schlussendlich für sich*

 

Zur Primetime am Samstag Abend um 20 Uhr empfing der SV Fellbach die erste Damenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max.

Spielerisch konnte man leider nicht über das ganze Spiel hinweg überzeugen, jedoch nach 60 Minuten mit der richtigen Einstellung die 2 Punkte auf der Haben Seite verbuchen (19:22 / 9:10).

 

Die Trainersorgen vor dem Spiel waren groß. Die Ausfälle aufgrund von Verletzung, Krankheit, Urlaub oder auch Vorsichtsmaßnahmen wurden im Laufe der Woche immer mehr, sodass Trainer Wagner am Samstag Abend in Fellbach nur 11 spielfähige Spielerinnen zur Verfügung standen.

Die Abwehr der HSG Damen stand von Beginn an sehr gut und kompakt, sodass kaum ein Ball den Weg Richtung Tor fand. Auch im Angriff zeigt man sich in den ersten 10 Minuten torgefährlich. Mit viel Druck und Schnelligkeit Richtung Tor und sicherem Passspiel ergaben sich viele (freie) Torchance. Lediglich die Verwertung dieser brachte sowohl Trainer und Spielerinnen als auch das mitgereiste Publikum zum verzweifeln, fand der Ball fast ausschließlich das Aluminium oder wurde von der gegnerischen Torhüterin stark pariert. Diese Ungenauigkeit im Abschluss verunsicherte die Damen der HSG zunehmend und Angriffe wurden nur noch halbherzig und ohne Bewegung und Wille zum Tor gespielt. Nur dank der eigenen guten Abwehrarbeit und dem starken Rückhalt im Tor verabschiedete man sich mit einem 9:10 in die Kabine.

 

Die Ansage von Trainer Wagner in der Pause war knapp aber deutlich: Macht die Dinger vorne rein!

Doch dieser Vorgabe konnte auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht nachgekommen werden. Man startete erneut mit vielen freien Würfen, die das Tor nicht fanden. Diese ungewohnte Unsicherheit im Abschluss der HSG führte dazu, dass man auch in der Abwehr nicht mehr so kompakt stand wie noch zu Beginn des Spiels und eröffnete so dem Gegner sich bis zur 48. Minute auf 15:13 abzusetzen. Glücklicherweise stellte dieser 2 Tore Rückstand die Initialzündung dar. Die Mannschaft war plötzlich wach. Jeder Ballgewinn in der Abwehr wurde entsprechend gefeiert und sich so gegenseitig motiviert. Die Umstellung auf Marlene Bulat im linken Rückraum brachte mehr Druck zum Tor zurück ins Spiel zurück, sodass die HSG Damen einen 5 Tore Lauf nutzen konnten um sich die Führung zurück zu holen. In den letzten 10 Minuten konnte dann den mitgereisten Fans wieder vernünftiger Handball präsentiert werden. Angriffe wurden souverän ausgespielt und die Qualitäten im 1:1 gezeigt. Die Abwehr stand wieder, wie vom Trainer gefordert, kompakter und Marina Rüdinger vereitelte viele gegnerische Torchancen. Über das ganze Spiel hinweg gab sie der Mannschaft starken Rückhalt im Tor und konnte mit vielen Paraden in wichtigen Moment den Sieg der HSG Damen über den SV Fellbach sichern.

 

Bis es Sonntag, den 28. November zum nächsten Auswärtsspiel gegen die SG Hegensberg-Lieberbronn geht ist die Aufgabe für diese Trainingswoche klar: der Angriff muss deutlich effektiver und Chancen besser verwertet werden.

 

Wir danken unseren vielen mitgereisten Fans für die Unterstützung auf der Tribüne und entschuldigen uns noch einmal aufrichtig für die vielen grauen Haare die am Samstag dazu gekommen sind.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor) Nadine Behrens, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Maike Riedel, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

*HSG Frauen verstolpern fast den sicher geglaubten Sieg*

 

Konzentration in den entscheidenden Phasen hilft der HSG zum knappen Sieg gegen die Gäste aus Uhingen-Holzhausen (19:17 | 11:6).

 

Nach der Niederlage vergangene Woche gegen die SG Weinstadt war sich die HSG einig die entscheidenden Faktoren wie Genauigkeit, Schnelligkeit und Ballsicherheit im Spiel gegen HT Uhingen-Holzhausen anzugehen und verbessert umzusetzen. Jedoch schaffte man es nur in einzelnen Phasen konzentriert auf dem Feld aufzutreten und verspielte dadurch beinahe den Sieg.

 

Bereits die Ausgangssituation der HSG vor dem Spiel lies viel Unsicherheiten zum Ablauf der  Partie aufkommen: Aufgrund von Krankheit sowohl des Trainers als auch auf Seiten der Spielerinnen verlief die Trainingswoche nicht so optimal wie man es sonst gewohnt ist. Dementsprechend startete man mit viel Nervosität und vielen technischen Fehlern in die Partie, sodass es nach knapp 10 Minuten erst 2:1 zu Gunsten der HSG stand. Wie immer konnte Trainer Wagner in der gesamten 1. Hälfte auf eine gute Abwehrleistung zählen und sollte doch mal ein Ball durch die Abwehrreihen gelangen konnte man sich hinten auf eine sehr stark aufgelegte Jennifer Egyed verlassen. Im Angriff fehlte zu oft der Druck und die Torgefahr aus dem Rückraum und auch im 1:1 tat man sich gegen die ruppige Art der Gäste schwer, sodass man oft nur nach Standardsituationen zum Torerfolg gelang.

 

Beim Pausenstand von 11:6 ging man mit dem sicheren Gefühl eines ungefährdeten Sieges in die Kabine. Trainer Wagner appellierte an die gute Abwehrleistung der 1. Hälfe anzuknüpfen und sich im Angriff für die erkämpften Bälle zu belohnen. Doch es sollte alles ganz anders laufen. Die Gäste wurden in der 2. Hälfte immer stärker, wohingegen bei den Gastgeberinnen die Konzentration nachliest und immer mehr einfache Fehler zuließ. Auch der Abwehrbund stand nicht mehr so zuverlässig wie noch in Halbzeit 1. Allein Einzelaktionen sollte vorne noch zum Torerfolg führen. Dementsprechend war es nicht verwunderlich, dass die Gäste den Abstand sukzessive verkürzten und in der 56. Minute sogar den 17:17 Ausgleich erzielten. In den verbleibenden Minuten sollte die HSG jedoch die Nerven bewahren. Allem voran Jennifer Egyed, die in der entscheidenden Phase kein Tor mehr zu lies und Maren Thumm die am 7 Meter Punkt die Nerven behielt. So rettete sich die HSG letztendlich den 19:17 Erfolg und kann die nächsten 2 Punkte auf dem Konto verbuchen.

 

Sowohl das Trainierteam als auch die Spielerinnen sehen erleichtert den beide spielfreien Wochenenden entgegen um Krankheiten vollständig auszukurieren und sich von Verletzung zu erholen. Im Fokus des Trainings steht es nun technische Fehler zu verringern und das Spieltempo in der 1. und 2. Welle zu erhöhen um auch am 20. November auswärts gegen den SV Fellbach bestehen zu können.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor) Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Maike Riedel, Maren Thumm, Maren Wetzel, Lena Zipperlen.

Knackpunkte sorgen für Niederlage der HSG Ca-Mü-Max Bad Cannstatt

 

- Der Favorit hat sich durchgesetzt. Die HSG Ca-Mü-Max hat das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SG Weinstadt mit 24:28 (6:11) verloren und damit die ersten Saisonniederlage kassiert. In den entscheidenden Faktoren Schnelligkeit, Genauigkeit und einfache Ballverluste waren die Gäste die bessere Mannschaft, so dass die Punkte verdient an die Gäste gehen.

Am Ende waren es neben über 10 Pfosten- und Lattentreffern vor allem die vielen einfachen Ballverluste und das hohe Tempo der SG Weinstadt, die einen möglichen Sieg für die 1. Frauenmannschaft zunichtemachten. Und genau diese Punkte zogen sich durch die ganze Partie.

 

Wie schon in der vergangenen Woche startete man gut in die Partie und führte nach knapp 5 Minuten mit 3:1. Aber schon in den folgenden Minuten schlichen sich die ersten Fehler im Spiel der HSG ein. Einfach Ballverluste im Angriff, schnell wieder weggeworfene Bälle nach erfolgreichen Abwehraktionen und die zu langsame Rückwärtsbewegung gegen sehr schnelle Gäste sorgten dafür, dass man nach 20 Minuten bereits mit fünf Toren (5:10) zurücklag. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte stellte die Mannschaft dann eine sehr starke Abwehr aufs Parkett, die SG fand nur noch einmal den Weg zum Torerfolg. Doch trotz dieser starken Phase in der Abwehr konnte man den Rückstand nicht verkürzen. Im Angriff war man zum einem nicht torgefährlich genug, zum anderen malträtierte man schon in der ersten Halbzeit einfach zu oft Latte und Pfosten des generischen Tores, wenn man doch einmal die Lücke in der Abwehr der Gäste gefunden hatte. So lag man zur Pause bereits mit 6:11 zurück. Dennoch war man sich in der Halbzeitpause einig, dass man sich auf keinen Fall frühzeitig geschlagen geben wird.

Dementsprechend motiviert startet die 1. Frauenmannschaft dann auch in die zweite Halbzeit der Partie. Was folgte waren die stärksten 7 Minuten des Teams in der bisherigen Saison. In der Abwehr knüpfte man an die gute letzte Phase der ersten Hälfte an und auch im Angriff zeigte man endlich das Gesicht, dass sich Trainerteam Wagner/Behrens noch häufiger wünschen. Innerhalb dieser 7 Minuten drehte man die Partie komplett und lag plötzlich mit 13:12 in Führung. Durch eine kurz zuvor genommene Auszeit der Gäste kamen die Gäste aber wieder besser ins Spiel und so stand es nach knapp 41 Minuten 15:15 unentschieden. Die entscheidende Phase der Partie sollte dann aber leider zu Ungunsten der HSG verlaufen. In den folgenden sieben Minuten kassierte man vier zurechtgegebene Zeitstrafen, was die Mannschaft noch mehr Kraft kostete. Denn nach diesen 4 Zeitstrafen lag man etwa zehn Minuten vor dem Ende wieder mit 19:22 zurück. Zudem hatte man leider auch das Pech, dass die Verteilung der Zeitstrafen und Strafwürfe doch etwas unglücklich für die HSG erfolgten. In der Schlussphase ließen sich die starken Gäste den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und so nahm die SG Weinstadt die beiden Punkte am Ende auch verdient mit nach Hause.

Nun gilt es sich erst einmal zu regenerieren und zu erholen, dass auch die angeschlagenen Spielerinnen wieder vollständig zur Verfügung stehen, bevor am kommenden Samstag um 18:00 Uhr das nächste schwere Spiel für die 1. Frauenmannschaft ansteht. Im dritten Heimspiel erwartet man die Mannschaft der HT Uhingen/Holzhausen. Über lautstarke Unterstützung würden wir uns freuen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor) Nadine Behrens, Marlene Bulat, Anne Burmeister, Svenja Drung, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Maike Riedel, Pascale Stolz, Maren Thumm, Maren Wetzel, Lena Zipperlen

Mit unbedingtem Willen und der nötigen Ruhe zum Sieg

 

Am vergangenen Samstag stand endlich das erste Heimspiel der Saison 2021/2022 an. In der heimischen Halle in Neugereut empfingen die HSG-Frauen einen bekannten Gegner, mit welchem noch eine offene Rechnung zu begleichen war: Im einzigen Auswärtsspiel der vergangenen Saison mussten sich die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max der HSG Winterbach/Weiler noch geschlagen geben. Die Zielsetzung von Trainer Wagner und dem Team war also klar: Die Punkte bleiben zu Hause!

 

Es war das erwartet schwere Spiel - Nach spannenden 60 Minuten und hartem Kampf hat die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max auch das zweite Saisonspiel gewonnen. Mit 25:21 behielt man gegen die HSG Winterbach/Weiler die Oberhand.

 

Ungeachtet, dass drei Spielerinnen und Trainer Heiner Behrens nicht zur Verfügung standen, startete das Team hochmotiviert in die Partie. Nach einem sehr guten Start führte man nach knapp 10 Minuten bereits mit 4:1. Aufgrund von leichten Ballverlusten verspielte man den Vorsprung jedoch innerhalb von nur drei Minuten und plötzlich lag man mit 4:5 zurück. In der Folge entwickelte sich ein sehr enges Spiel mit ständigen Führungswechsel, so dass es lange Zeit keinem Team mehr gelingen sollte, mit mehr als einem Tor Vorsprung in Führung zu gehen. Auf Seiten der 1. Frauenmannschaft haderte Trainer Tim Wagner sowohl mit dem Angriffs-, als auch mit dem Abwehrspiel. In beiden Fällen agierte man schlichtweg nicht mit der nötigen Bewegung, was auf der einen Seite einfache Gegentore, auf der anderen Seite kaum ein Durchkommen zur Folge hatten. Dennoch konnte Luisa Keyerleber kurz vor der Pause den 12:12 Ausgleich erzielen, so dass man mit einem positiven Gefühl in die Kabine gehen konnte.

 

Auch die 2. Halbzeit lies die vielen Fans auf der Tribüne zittern. Man hatte sich vorgenommen deutlich mehr Bewegung im Angriff und mit deutlich mehr Aggressivität im Abwehrverbund zu agieren. Doch wie schon in der ersten Hälfte sollte dies nur bedingt gelingen. Doch obwohl man sich weiterhin schwer tat, war der Siegeswille immer erkennbar, zudem zeigte das Team auch die nötige Ruhe in den entscheidenden Phasen. Während der gesamten zweiten Hälfte lag man nicht mehr zurück und führte zumeist mit einem Tor. Die erste 2-Tore Führung gelang Pauline Kissing knapp zehn Minuten vor dem Ende. (19:17) Bis zur 49. Minute gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Die Ansprache von Trainer Wagner in der Auszeit zündete den HSG-Motor. Mit einem 6:1 Lauf bis zur 57. Minute gelang es endlich sich auf 23:18 abzusetzen. Diese Führung lies sich die HSG auch trotz zweier unglücklicher 2-Minuten Strafen in den letzten 3 min nicht mehr nehmen.

 

Am kommenden Wochenende steht für die 1. Frauenmannschaft bereits das nächste Heimspiel an. Zu Gast wird der Ligaprimus der SG Weinstadt sein, die ihre Favoritenrolle in den ersten Spielen bereits unter Beweis gestellt haben und die Tabelle mit 6:0 Punkten anführen. Trotzdem wird man auf Seiten der HSG alles geben, um auch in diesem Spiel erfolgreich zu sein. Spielbeginn am kommenden Sonntag ist um 17:00 Uhr in der Sporthalle Neugereut.

 

Ein großes Dankeschön gilt allen Fans für die grandiose Stimmung in der Halle - Ihr habt deutlich zu diesem Sieg beigetragen. Auch am kommenden Sonntag hoffen wir euch wieder zahlreich in der Halle zu sehen, wenn es zu Hause wieder heißt „HSG on Fire!!“

HSG Ca-Mü-Max mit deutlichem Sieg zum Saisonauftakt

 

Die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max ist erfolgreich in die neue Landesligasaison 2021/2022 gestartet.

 

Im Auswärtsspiel gegen die Bundesligareserve des TSV Wolfschlugen siegte man trotz hoher Nervosität und größeren Leistungsschwankungen deutlich mit 16:29 (6:12).

Der Saisonauftakt ist geglückt, die ersten beiden Punkte sind eingefahren und so atmeten die beiden Trainer Tim Wagner und Heiner Behrens nach dem Spiel erst einmal durch. Denn es war für die 1. Frauenmannschaft ein Start ins Ungewisse und das merkte man dem Team über die gesamte Spielzeit auch an. Speziell die ersten 20 Minuten waren von einer enormen Nervosität auf Seiten der HSG geprägt, was sich in allen Bereichen bemerkbar machte. Dennoch war schon in den ersten Minuten der Partie erkennbar, dass man das stärkere Team war und so stand es nach knapp 13 Minuten 2:5 für die HSG Frauen. Nach einer Auszeit der Gastgeberinnen kam das Spiel komplett ins Stocken und so sah sich auch Trainer Wagner gezwungen, nach 20 Minuten beim Stand von 4:6 in einer Auszeit seine Mannschaft wachzurütteln. Es wurde einmalig kurz laut in der Halle und immerhin setze man sich in den verbleibenden 10 min bis zur Halbzeit auf 6:12 ab. Dennoch konnte man auf der Seite der HSG nicht zufrieden sein, zu viel Konzentrationsfehler und einfach Ballverluste verhinderten ein besseres Ergebnis.

Für die zweite Hälfte nahm man sich vor die Nervosität in der Kabine zu lassen und zumindest in der Anfangsphase der 2. Halbzeit gelang dies auch richtig gut. Mit deutlich mehr Tempo und Ballsicherheit setzte man sich bis zur 37. Spielminute auf 7:18 ab und die Partie war entschieden. Eine Auszeit der Gastgeberinnen brachte den heiss gelaufenen HSG-Motor jedoch wieder ins Stocken und so gestaltete sich die restliche Partie nicht einfach. In der Abwehr fehlte es an der nötigen Absprache, zudem wurden zu viele Duelle verloren. So gelangen dem TSV immer wieder einfach Tore. Trotzdem schmolz der Vorsprung auch in der Folge nie unter 9 Tore. (12:21 nach 46 Minuten) Im Angriff waren es, wie schon während des gesamten Spielverlaufes in der Regel Einzelaktionen und Tempogegenstösse die zum Erfolg führten. Erfolgreichste Werferin aus dem Spiel heraus war Pauline Kissing, die mit 6 Feldtoren erfolgreich war. Kurz vor Schluss erzielte Anne Burmeister den letzten Treffer der Partie und so siegte man völlig verdient mit 16:29.

Wir bedanken uns für die zahlreich mitgereisten Fans und würden uns auch beim nächsten Spiel über eure Unterstützung freuen.

In der kommenden Woche steht für die 1. Frauenmannschaft der HSG Ca-Mü-Max das erste Heimspiel der Saison 2021/2022 an. Am Samstag den 16.10.2021 um 18:00 treffen wir auf die HSG Winterbach/Weiler. Hier bedarf es noch einer deutlichen Leistungssteigerung, um auch am kommenden Wochenende erfolgreich zu sein.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten:

Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor), Maike Beck, Nadine Behrens, Anne Burmeister, Svenja Drung, Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber, Pauline Kissing, Jessica Nitz, Maike Riedel, Pascale Stolz, Maren Wetzel und Lena Zipperlen. 

 

 

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