Spielberichte Männer 1

 

Knapp verpasst

 

Ärgerlich: Nach zwei Siegen in Folge verlor die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See bei der noch ungeschlagenen Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 mit 36:42 (19:21)“ haarscharf“.

 

Nach dem Derbysieg gegen die Stuttgarter Kickers wollte die HSG nun auch gegen den Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 ein direktes Stadtduell gewinnen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war 2012, wo die HSG-Männer deutlich mit 22:30 verloren, der letzte Sieg gegen die Feuerbacher Landesligareserve gelang zuhause 2009.

 

Der Beginn des Spiels gehörte klar der HSG. Mit reinem Tempohandball schoss Ca-Mü-Max sich mit einer 5:1-Führung zunächst in Front. Die Auswechslungen von Hbi im Rückwärtsgang kamen sehr spät, sodass sich immer große Lücken auftaten und Angriffe konsequent vollendet werden konnten. Ab der 10.Mintute fand jedoch die Hbi besser ins Spiel, indem sie sich vor allem über Kreisanspiele Torchancen erarbeiteten. Die HSG-Abwehrspieler fanden keine Lösungen gegen den robusten und körperlich überlegenen Kreisläufer der Gastgeber, was in Anbetracht der großen Anzahl an Kreisanspielen schon eine spielentscheidende Dimension annahm. Ab der 20. Minute nutzte Hbi zudem eine kurze Schwächephase der HSG-Männer aus, sodass es mit einem 19:21 Rückstand in die Pause ging.

 

Danach verpasste die HSG einen guten Start in die zweite Hälfte, denn eine umstrittene Zeitstrafe führte zu doppelter Unterzahl und einem 4:0 Lauf der Gastgeber. Doch trotz des Fünf-Tore-Rückstandes gaben sich die Jungs aus Cannstatt, Münster und vom Max-Eyth-See nicht auf. Immer wieder versuchten sie im Angriff das einstudierte 7:6  Überzahlspiel. Zwar fanden die  Abschlüsse meistens den Weg ins Tor, doch in diesem Spiel wurde das höhere Risiko auch des Öfteren bestraft. Außerdem blieb Hbi bei ihrer einstudierten Taktik, nach dem Sperren den Kreis anzuspielen. Und obwohl die HSG immer wieder den Ball aus dem Netz fischen mussten, kämpfte man sich bis zur 51. Minute auf zwei Tore heran. In den nachfolgenden Minuten wurden gleich vier Treffer der HSG aberkannt, weil sie entweder zurückgepfiffen oder angeblich im Kreis erzielt wurden. Insofern verpasste die HSG eine Spielwende nur knapp und verlor am Ende mit 36:42.

 

Damit befindet sich die HSG auf einem siebten Tabellenplatz, während die Hbi auf den zweiten vorrückt. Die HSG tritt am nächsten Samstag um 20 Uhr zuhause gegen den MTV Stuttgart 2 an und möchte hier das nächste Stadtduell für sich entscheiden.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Bertram Giese im Tor, Thomas Zwinz (16/1), Florian Wondratschek (7), Miguel Rodrigo (2), Felix Mergenthaler (2/2), Aron Dauer (3), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Max Gerstadt (4), Alexander Zernack, Julian Hellbach (2)

 

 

Florian Wondratschek

 

HSG-Kantersieg bei den Kickers

 

Souveräner Sieg im Stadtduell: Bei den Stuttgarter Kickers feierten die Männer der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See mit 29:19 (14:8) ihren ersten Auswärtssieg.

 

Für das Spiel bei den Stuttgarter Kickers wählte Ca-Mü-Max mit weißen Hosen und roten Trikots ausgerechnet die Cannstatter Stadtfarben aus und brachte damit einen Hauch von Derbyatmosphäre in die Partie.

 

Schon früh in der Begegnung gelang es Ca-Mü-Max in der Defensive sicher zu stehen, sowie zahlreiche Ballgewinne gegen eine sehr jung aufgestellte Kickers-Mannschaft zu erzielen. Mit schnellen Tempogegenstößen baute die HSG einen Vier-Tore-Vorsprung auf. Die Stuttgarter Kickers versuchten mit einer offensiven Deckung die HSG-Angriffe in den Griff zu bekommen. Nur sehr selten brachten sie damit die HSG in Bredouille, sodass nach der ersten Hälfte eine 14:8-Führung stand.

 

Auch in der zweite Hälfte blieb die HSG die spielbestimmende Mannschaft: Das neue Abwehrexperiment der Kickers, Rückraumspieler Thomas Zwinz aus dem Spiel zu nehmen, scheiterte, weil auf der anderen Seite Daniel Schweizer war. Der Rückraumschütze hat an diesem Sonntag mit seinen acht Toren einen Sahnetag erwischt. Leider verletzte er sich bei seinem letzten Rückraumtor so schwer am Knie, dass er ins Krankenhaus musste. Auf dem Platz rückte die Mannschaft enger zusammen. Vorne funktionierte spielerisch viel und teilweise konnten die Spielzüge auch erfolgreich wiederholt werden. Und defensiv stand hinter einer ordentlichen Abwehr mit Joshua Denk ein Torwart, der an diesem Sonntag eine bärenstarke Leistung abrief. Weil die HSG nach der 45 Minute mit zehn Toren führte, rotierte Coach Martin Mößner in der Schlussphase noch etwas. Am Ende konnte der 29:19-Auswärtssieg ungefährdet perfekt gemacht werden.

 

Um Druck auf die vorderen Plätze aufbauen zu können, muss die HSG am nächsten Samstag um 19 Uhr bei dem bisher ungeschlagenen Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 punkten.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Joshua Denk und Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (9/1), Florian Wondratschek (4), Miguel Rodrigo (1), Felix Mergenthaler (1/1), Aron Dauer, Valentin Derschka, Timo Di Benedetto (1), Max Gerstadt (1), Marc Hildebrandt (1), Alexander Zernack (1), Julian Hellbach (2), Daniel Schweizer (8/4)

 

Florian Wondratschek

 

 

 

 

Torhüter-Glanzleistung lässt HSG jubeln

 

Bad Cannstatt - Endlich gibt es wieder etwas zu feiern: Den Männern der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See gelang zuhause gegen die SG Schorndorf 2 mit 21:15 (11:6) der erste Heimsieg in der Bezirksklasse.

 

Nicht immer müssen gewonnene Spiele ein Augenschmaus für die Zuschauer sein. An diesem Samstag war das Handballspiel tatsächlich weniger von zauberhaftem Offensivhandball gekrönt, jedoch blieb das Spiel bis in die Schlussphase spannend. In der ersten Hälfte machte die HSG Ca-Mü-Max zwar häufig Druck, aber die Durchschlagskraft fehlte zunächst im Angriff. Mit etwas Spielidee konnte die HSG aus dem Positionsspiel gute Torchancen gegen die Schorndorfer herausspielen. Außerdem funktionierte bei den Stuttgartern die Kommunikation zwischen Abwehr und Torwart deutlich besser als gegen den EK. Sehr häufig wurden Rückraumwürfe von Schorndorf im Ansatz verhindert. Des Weiteren verwarf die SG zwei Siebenmeter gegen Schlussmann Bertram Giese. Die 11:6-Führung zur Halbzeitpause, die durch nicht genutzte Torchancen eigentlich höher hätte ausfallen können, schien ein komfortabler Vorsprung zu sein.

 

Doch die zweite Hälfte begann mit einer Spielkrise. Fahrlässigkeit in der Abwehr, zweimalige Unterzahl und Unkonzentriertheit beim Passspiel beflügelte Schorndorf. In der 38. Minute fiel dann der schnelle 12:12-Ausgleichstreffer. Eine Auszeit von HSG-Coach Martin Mössner schien die Jungs wieder wach zu rütteln. Thomas Zwinz und Florian Wondratschek wirbelten im Angriff erfolgreich das Spielgeschehen auf und spielten für die HSG ab der 45. Minute wieder einen Vorsprung heraus. Und auch Torhüter Bertram Giese stach weiterhin mit bärenstarken Paraden hervor und zeigte eine Glanzleistung: In der Schlussphase vereitelte er kurz hintereinander einen Tempogegenstoß und einen Siebenmeter. Damit setzte die HSG Schorndorf psychisch so unter Druck, dass der SG tatsächlich bis zum Ende kein einziger Treffer mehr gelang und Giese so ein ganzes Viertel ohne Gegentor blieb. Die HSG-Männer konnten den Vorsprung bis zum Ende auf 21:15 erhöhen.

 

Nach diesem ersten Sieg geht es für die HSG am nächsten Sonntag um 14:30 Uhr weiter bei den Stuttgarter Kickers

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Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (8/3), Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler, Aron Dauer (1), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Tim Ermel, Max Gerstadt, Marc Hildebrandt, Marcel Frank (1), Julian Hellbach (3)

 

Florian Wondratschek

Auftakt vermasselt

Was war denn da los? Völlig unerwartet verloren die Männer der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See zuhause gegen den Aufsteiger aus der Kreisliga A Eichenkreuz Stuttgart mit 28:29 (12:10).

 

Nach Abgang von Maxi Zimmermann und Jochen Frick konnten die HSG-Männer für die Spielzeit 2019/2020 für Rückraummitte mit Valentin Derschka einen neuen Spieler gewinnen. Außerdem kamen mit Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler und Marcel Frank junge Kräfte in die erste Mannschaft. Zum Saisonauftakt musste die Mannschaft von Martin Mössner jedoch verletzungs- und urlaubsbedingt auf einige Spieler verzichten.

 

Zu Beginn des Spiels war die HSG besser in der Partie. In 20 Spielminuten erhielt die Abwehr der HSG gerade mal sechs Treffer, aus dem Positionsspiel gelang EK Stuttgart zu dieser Zeit wenig. Doch auch das Angriffsspiel der HSG ließ zu wünschen übrig. Zwar wurden gute Torchancen herausgespielt, jedoch scheiterten die Werfer nicht nur am EK-Keeper, der an diesem Tag eine auffällig gute Leistung zeigte sondern auch am eigenen Unvermögen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte klappten die Spielzüge dann besser, sodass es zur Halbzeitpause mit einer 12:10-Führung für die HSG in die Kabine ging.

 

In der zweiten Hälfte wurde die Abwehr der HSG sehr anfällig, sodass nach vier Minuten die Führung wechselte. In einigen Phasen des Spiels konnte EK geradezu einfach durch die Abwehr spazieren und Tempogegenstöße laufen. Dies führte zu Frustration der HSG-Spieler auf dem Platz. Dabei wäre der Rückstand mit drei Gegentoren in der 41. Minute einholbar gewesen, wenn die Ca-Mü-Max-Männer schneller nach hinten umgeschaltet hätten. In der Schlussphase musste die HSG noch in Unterzahl spielen, in der sie den Abstand sogar verkürzten. In der letzten Spielminute gelang der 28:29-Anschlusstreffer und zehn Sekunden vor Schluss hätte die HSG über ein Stürmerfoul noch in Ballbesitz kommen müssen, doch es blieb ungeahndet. So ärgerten sich die HSG-Akteure umso mehr über den vergebenen Auftakt und merkten an, in „alte Spielstrukturen zurückgefallen“ zu sein.

 

Es wird oberste Priorität haben, am 28. September 2019 gegen die SG Schorndorf 2 den Saisonstart zu retten.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (7), Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (4), Aron Dauer (4), Valentin Derschka (1), Timo Di Benedetto (1), Tim Ermel, Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler, Daniel Schweizer (4), Julian Hellbach (2)

 

 

Florian Wondratschek

 

 

 

Mit „Müsli“ wieder aufsteigen

 

Eigentlich verlief die letzte Saison der Männermannschaft wie die des VfB: Am Schluss stieg die

HSG Ca-Mü-Max sehr knapp nach nur einem Jahr aus der Bezirksliga ab. Bis zum letzten Spieltag gab es noch Hoffnung, da sie mit 11 Punkten sogar auf einem Platz stand, der den Klassenerhalt bedeutet hätte. Jedoch schlug Tabellenschlusslicht Schwaikheim den Tabellenzweiten Winnenden und besiegelte damit den direkten Abstieg der HSG Ca-Mü-Max. Positiv aus der Saison ist zu erwähnen, dass die HSG zweimal gegen den Mitaufsteiger SV Fellbach 2 gewinnen konnte und zuhause einen großen Coup gegen die SG Weinstadt 2 landete. 

 

Nach dieser Saison verabschiedeten sich die Rückraumspieler Jochen Frick und Maxi Zimmermann, der zum Landesligisten Team Esslingen wechselt. Dafür stehen der 1.Männermannschaft zwei junge Spieler aus den eigenen Reihen zur Verfügung. Felix Mergenthaler kehrt nach einjährigem Auslandaufenthalt in die Landeshauptstadt zurück. Zudem wird Marcel Frank, nach einer „fulminanten Aufstiegssaison“ der zweiten Mannschaft, zu der Ersten wechseln. Und mit Valentin Derschka vom Ligakonkurrenten SSV Hohenacker-Neustadt2, der die entstandene Lücke im Rückraum schließen soll, heißt die HSG einen weiteren Neuzugang willkommen.

 

Ab der Saison 2019/2020 wird das Männer-Team der HSG Ca-Mü-Max von Trainer Martin "Müsli" Mössner übernommen. Er coacht die B-Jugendmannschaften des Team Stuttgart und nimmt nun bei den HSG-Männern, hochmotiviert, eine zusätzliche Herausforderung an. Der bisherige Trainer und  HSG-Urgestein Joachim "Jox" Hoffmann wird ihn dabei in der nächsten Saison als Betreuer der Männermannschaft unterstützen. Philipp Louis scheidet hingegen aus dem Trainerteam aus. 

 

In der Bezirksklasse steht der sofortige Wiederaufstieg klar im Fokus der Mannschaft. Dabei gibt es mit der HSG Gablenberg/Gaisburg, der TSF Welzheim, sowie den Stuttgarter Kickers starke Konkurrenten im Titelkampf. Aus diesem Grund wird die HSG eine intensive Vorbereitung absolvieren.

Ca-Mü-Max will in der nächsten Saison überzeugen, um sich mit attraktivem Tempohandball in die Herzen der Zuschauer zurückzuspielen. 

 

Kader: Dietmar Stukowski, Bertram Giese und Joshua Denk im Tor, Aydin Babadag, Timo di Benedetto, Aron Dauer, Valentin Derschka, Tim Ermel, Marcel Frank, Max Gerstadt, Julian Hellbach, Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler Miguel Binder-Rodrigo, Daniel Schweizer, Florian Wondratschek, Alex Zernack, Thomas Zwinz.

 

(2), Miguel Rodrigo (3), Aron Dauer (1), Timo Di Benedetto (2), Tim Ermel, Max Gerstadt, Alexander Zernack, Maxi Zimmermann (7/2), Daniel Schweizer (7), Aydin Babadag, Julian Hellbach

 

Florian Wondratschek

 

 

 

 

 

 
Trainer    
Martin Mössner  
Joachim Hoffmann email: joachim.hoffmann (at) ca-mue-max.handball.de
    Mobil: +49 1738603843
 
Trainingzeiten Männer    
Dienstag Elly-Halle 20:15 - 21:45 Uhr von April bis September
Mittwoch Halle Neugereut 20:15 - 21:45 Uhr  
Freitag Elly-Halle 20:15 - 21:45 Uhr  
 

 

 

 

 

 

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