Spielberichte Männer 1

 

 

Fauxpas beim Tabellenletzten

 

Bad Cannstatt–Handballer der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See patzen zuhause beim Tabellenletzten HSG Winterbach/Weiler mit 28:32 (9:13).

 

Am Samstag traf die HSG Ca-Mü-Max auf Tabellenschlusslicht Winterbach. Von der Ausgangslage her haben die Gastgeber die deutlich besseren Karten gehabt: In den letzten drei Begegnungen gewannen stets die Stuttgarter, die Tabellensituation sprach für sich und es war dazu noch ein Heimspiel. Zunächst  gab es tatsächlich das Spiel, das man erwartet hat. Die Winterbacher deckten in einer 3-2-1-Formation, um Druck auf die Rückraumspieler aufzubauen. Das Resultat davon war allerdings, dass die Außenspieler große Räume bekamen und so eine 9:7-Führung nach 14 Spielminuten herstellten. Bei diesem Zwischenstand könnte man sich als Zuschauer auch ein Torspektakel versprechen. Aber ab dann begann das Team aus der Landeshauptstadt im Angriff zusammenzubrechen, denn die Stuttgarter werden in der ersten Hälfte kein Tor mehr machen. Selbst in der vergangenen Bezirksligasaison hatte sich Ca-Mü-Max nicht in eine solche lange Spielkrise hineinmanövriert. Dazu kam noch, dass nach Angriffsfehlern teilweise noch das Verteidigen von Tempogegenstößen eingestellt worden ist, was von HSG-Coach Martin Mössner stark beanstandet wurde. Nach dem Spiel konnte die Ursache für die insgesamt 17-Minuten-Torlosigkeit nur erahnt werden. Ein Faktor war, dass neben Valentin Derschka auch noch Rückraumspieler Miguel Rodrigo direkt zu Beginn des Spiels verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste und daher auch die Konstanz im Rückraum fehlte. Zur Halbzeit stand es allerdings „nur“ 9:13 - ein Spielstand, den man im Handball schnell wieder gutmachen kann.

 

In der zweiten Hälfte setzte Mössner auf das 7:6-Überzahlspiel. Wie schon in der Anfangsphase des Spiels übernahmen die Außenspieler wieder die Verantwortung für die Stuttgarter Angriffe. Aron Dauer, Julian Hellbach und Florian Wondratschek bildeten wahrlich eine Flügelzange, alleine 17 Tore gingen auf das Konto der drei. Besonders zu loben war auch das nervenstarke Comeback von Aydin Babadag, der alle sechs Siebenmeter verwandelte. Obwohl Ca-Mü-Max in der 42. Minute auf einen Treffer herankam, konnten sie das Spiel nicht mehr drehen. Die Winterbacher spielten die Bälle in allen Lagen zu ihrem Kreisläufer und profitierten davon, dass Ca-Mü-Max einerseits ihnen mit einer offensiven Abwehr das Passspiel anbot und andererseits viel zu passiv in der Abwehr war. Letztlich stand am Ende eine 28:32-Niederlage fest.

 

Wie der FC Bayern München wurde die HSG Ca-Mü-Max nun auf den siebten Tabellenplatz durchgereicht und trifft nächsten Sonntag auf die TSG Welzheim.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz, Florian Wondratschek (6), Miguel Rodrigo, Felix Mergenthaler (1), Aron Dauer (7), Timo Di Benedetto, Alexander Zernack, Marcel Frank (3), Julian Hellbach (4), Marc Hildebrandt (1), Max Gerstadt, Aydin Babadag (6/6)

 

 

Oberhand verloren

 

Schmiden–Nach einem Aussetzer in der zweiten Hälfte verliert die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See mit 26:30 (13:11) beim TSV Schmiden 3.

 

Zerrissen, zerfetzt, zerfleddert – wenigstens handelte es sich bei dieser Beschreibung „nur“ um die roten Auswärtstrikots der HSG-Männer, welche nach diesem Spiel unbedingt zu erneuern sind. Umso ärgerlicher war es für die Spieler, dass sie in ihnen trotz langer Führung am Ende eine Saisonniederlage einfahren mussten.

 

Denn in der ersten Hälfte behielt Ca-Mü-Max in vielen Bereichen die Oberhand. Viele Bälle wurden herausgefangen, Torwart Dietmar Stukowski hielt seine Kiste sauber und so stellten die Stuttgarter schnell eine 5:1-Führung her. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und waren vor allem in den Tempogegenstößen viel mutiger als in den letzten Spielen“, bestätigte auch HSG-Coach Martin Mößner. Durch hohe Geschwindigkeit machte die HSG in der ersten Halbzeit den Gastgeber auch die Abwehraktionen schwer, da die Schmidener meist zu spät kamen und so Zwei-Minuten-Strafen erhielten. Mit einer 13:11-Pausenführung konnte die HSG Schmiden auf Abstand halten.

 

In der zweiten Hälfte verlor die HSG jedoch die Oberhand im Spiel, da von den Gästen nur noch vereinzelnd Torgefahr ausging. Es verfestigten sich folglich Eins-gegen-Eins-Situationen, bei denen die Trikots der Stuttgarter daran glauben mussten. Zudem konnte der TSV Schmiden seine Außenspieler besser einbinden und die HSG-Abwehr auseinander ziehen. So kam die HSG in der 43. Minute zu ihrem ersten 18:19-Rückstand. Auch der Versuch, durch 7:6-Überzahlspiel vorne wieder erfolgreich zu sein, scheiterte, weil Schmiden jeden Fehler mit einem Tor bestrafte. Fünf Minuten vor Ende schien mit dem 21:26-Gegentreffer die Entscheidung gefallen zu sein. Die HSG Ca-Mü-Max machte zwar dann noch mit einem Schlusssprint fünf Tore, konnte aber an der 26:30-Niederlage nichts mehr ändern.

 

Die HSG Ca-Mü-Max trifft diesen Samstag zuhause um 20 Uhr, auf Tabellenschlusslicht HSG Winterbach/Weiler.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (9/2), Florian Wondratschek (3), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler (1), Aron Dauer, Alexander Zernack, Marcel Frank, Julian Hellbach (7), Tim Ermel (1), Marc Hildebrandt, Max Gerstadt (2), Valentin Derschka

 

Unglückliches Unentschieden

 

Bad Cannstatt–Die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See spielt 27:27 (15:10) gegen den Tabellenführer.

 

Ein Gegentor in allerletzter Sekunde tut weh! Genau das erlebten die Spieler der HSG, als der SV Remshalden 3 in der letzten Spielsekunde zum 27:27-Ausgleich kam. Es wäre sonst die erste Saisonniederlage für den Spitzenreiter der Bezirksklasse gewesen. Und wer sich das spannende Spiel anschaute, konnte die Enttäuschung der Stuttgarter über den verlorenen Punkt nach dem Spiel durchaus nachvollziehen.

 

Beide Mannschaften gingen mit einer angespannte Personalsituation in das Spitzenspiel Bezirksligaabsteiger gegen Tabellenführer. Den besseren Start erwischten die Stuttgarter, weil ihre Rückraum- und Kreisspieler in der ersten Halbzeit im Angriff einen wahren Lauf hatten. Besonders viel Dynamik brachte Youngster Felix Mergenthaler, der selbst Tempogegenstöße ging und vom Kreis erfolgreich abschloss. Außerdem lief Torhüter Joshua Denk zu Ende der ersten Halbzeit zur Höchstform auf, sodass die HSG verdient mit einem 15:10-Vorsprung in die Pause gehen konnte.

 

Leider wurde der Auftakt in die zweite Hälfte wieder verschlafen und das Spiel drohte in der 38. Minute beim Spielstand 17:17 zu kippen. Allerdings konnte dann die HSG einen Rückstand verhindern und konnte diese Spielphase überwinden. Denn durch die offensive Deckung von Remshalden eröffnete sich Platz für die Außen. Linksaußen Aron Dauer setzte sich in dieser Phase fulminant durch und verwandelte einen Ball nach dem anderen. Wieder war der Zwei-oder-Drei-Tore-Vorsprung für die Stuttgarter da. Minutenlang fiel kein Treffer, denn auf beiden Seiten gab es gute Torwartleistungen. Torwart Dietmar Stukowski hielt im wahrsten Sinne des Wortes seinen Kopf dafür hin. Doch in der 58. Minute musste Ca-Mü-Max in Unterzahl den Ausgleich fangen. 21 Sekunden vor Schluss traf wieder ein Cannstatter, doch der Schlusspunkt war leider der unglückliche Ausgleich.

 

Die viertplatzierte HSG Ca-Mü-Max wird ihr nächstes Spiel am 30. November 2019 beim TSV Schmiden 3 bestreiten, die derzeit mit einem Punkt vor der HSG liegen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (11/4), Florian Wondratschek (1), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler (3), Aron Dauer (3), Alexander Zernack (2), Marcel Frank, Julian Hellbach (3), Tim Ermel (1), Marc Hildebrandt

 

Punkteteilung im Nachbarschaftsduell

 

Stuttgart-Ost–Die Handballer der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See erspielen sich bei der HSG Gablenberg-Gaisburg mit 23:23 (12:12) einen Punkt.

 

Ca-Mü-Max musste beim Spiel auf Kreisläufer Timo Di Benedetto verzichten, der sich beim Abschlusstraining verletzt hatte. Leichte Unsicherheiten zu Beginn brachten die Ca-Mü-Max in einen Rückstand. Trotzdem ließ sich die Mannschaft nur kurz beeindrucken und übernahm in einer Top-Phase von Miguel Rodrigo die Führung, der in nur sechs Minuten dreimal für sein Team traf. Als es jedoch nach dem 10:7 so aussah, dass Ca-Mü-Max das Spiel an sich reißen könnte, passierten in der Abwehr Abstimmungsschwierigkeiten, welcher die erfahrenen Rückraumspieler von Gablenberg ausnutzen konnten. Kurz vor der Halbzeit musste Ca-Mü-Max noch in doppelter Unterzahl verteidigen, was letztlich ein 12:12-Halbzeitstand hervorbrachte.

 

In der zweiten Hälfte kam es aber zu einer kurzen Spielkrise bei den Jungs aus Cannstatt, in welcher Bälle fahrlässig abgegeben wurden und das Angriffsspiel in zu vielen Eins-gegen-Eins-Aktionen mündete. Gablenberg wusste auch diese Schwächephase auszunutzen und hatte sich in der 43. Minute eine Fünf-Tore-Führung herausgespielt. Die eine oder andere Person mag auf der Tribüne schon gedacht haben, das Spiel sei beim Spielstand 16:21 entschieden. Doch nach einer Auszeit von Ca-Mü-Max-Coach Martin Mößner wurde spürbar, dass Ca-Mü-Max sich keinesfalls mit einer Niederlage abfinden wollte, weil sie nun alles in die Waagschale schmissen.

 

Die Abwehrarbeit wurde immer erfolgreicher, Ca-Mü-Max feierte in der 3-2-1-Deckung deutlich mehr Ballgewinne als in der ersten Hälfte und auch Torhüter Joshua Denk, der am Freitag seinen 22. Geburtstag feierte, zeichnete sich durch sechs Paraden hintereinander aus. In der 56. Minute schaffte es Ca-Mü-Max dank einer hohen Effektivität im Angriff durch Tim Ermel tatsächlich den 22:22- Ausgleich zu werfen. Ein weiteres Tor der Gäste wurde von Gablenberg-Gaisburg erwidert, sodass es am Ende zu einem 23:23- Remis kam.

 

Nächste Woche wird die HSG Ca-Mü-Max in der Bezirksklasse zuhause gegen den Tabellenführer SV Remshalden 3 in der Elly-Halle antreten und kann als Drittplatzierter mit neu dazugewonnenen Selbstvertrauen in die Partie gehen.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (9/2), Florian Wondratschek (3), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler (1), Aron Dauer, Valentin Derschka, Max Gerstadt (1), Alexander Zernack, Marcel Frank, Julian Hellbach (4), Tim Ermel (2)

 

Contenance gewahrt

 

Stammheim–Trotz mehrfacher Unterzahl am Schluss konnte die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See beim HSV Stammheim/Zuffenhausen mit 32:27 (17:11) ihren nächsten Auswärtssieg einfahren.

Die letzten fünf Begegnungen gegen den HSV wurden alle von der HSG gewonnen, die letzte Niederlage gab es 2010. Auch die Tabellensituation sprach Ca-Mü-Max bei diesem Spiel die Favoritenrolle zu.

Prompt begann das Spiel mit einer eiskalten Dusche, weil die Nord-Stuttgarter direkt eine kurze Angriffsschwäche der Gäste ausnutzten. Der Drei-Tore-Rückstand wurde jedoch schon in der zehnten Minute wieder wettgemacht. Immer wieder fand Thomas Zwinz die Lücke und holte mit seinen eindrucksvollen Treffern die Führung. Doch dieser kleine Vorsprung reichte Coach Martin Mößner nicht aus und brachte nach einer Time-out Alexander Zernack und Julian Hellbach. Dieser Wechsel erwies sich als guter Schachzug, denn in den nächsten neun Minuten schoss die HSG sieben Tore, von denen fünf durch die beiden erzielt wurden. Der HSV wirkte konstatiert und scheiterte mit einigen Rückraumwürfen an Joshua Denk, sodass es mit 17:11 in die Halbzeit ging.

 

In der zweiten Hälfte agierte die HSG mit einer offensiven 3-2-1-Deckung. Doch während diese bewegungsintensive Neuformation anlief, wurden die eigenen Angriffe fahrlässiger und statischer. Mit der Zeit begann die Führung wegzuschmelzen, weil der HSV immer erfolgreicher wurde. Besonders deutlich wurde das in der 46. Minute, als die Stammheimer in nur 120 Sekunden vier Tore machten. Beim Spielstand 25:24 fehlte den Gastgebern nur noch ein Treffer bis zum Ausgleich. In der Halle herrschte aber eine atemberaubende Atmosphäre, weil die 70 Zuschauer, von denen mindestens die Hälfte HSG-Fans waren, ihre Mannschaften lautstark anfeuerten. Obwohl die HSG-Männer mit drei Zwei-Minuten-Strafen in dieser Schlussphase quasi nur in Unterzahl spielten, verhalf genau diese Stimmung den Gästen zu mutigen Entscheidungen: Einerseits antizipierte Torhüter Bertram Giese erfolgreich die Wurfvarianten der Gastgeber und andererseits gelangen dem zur Schlussphase eingewechselten Rechtsaußen Florian Wondratschek unter Druck vier Treffer. So sicherte sich Ca-Mü-Max am Ende einen 32:27-Saisonsieg.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (11), Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (4), Felix Mergenthaler (2), Aron Dauer, Valentin Derschka(1), Timo Di Benedetto, Max Gerstadt, Alexander Zernack (2), Marcel Frank (2), Julian Hellbach (5), Tim Ermel

 

Ca-Mü-Max dreht Stadtduell

 

Bad Cannstatt –Viel Mühe brauchte es: Gegen den MTV Stuttgart 2 konnte jedoch die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See mit 28:23 (11:13) das nächste Stuttgarter Duell für sich entscheiden.

 

Normalerweise hätte es eine klare Angelegenheit sein sollen. Letzte Saison konnte die HSG in der Bezirksliga noch zuhause gegen die erste Mannschaft des MTV gewinnen und auch mit dem aktuellen HSG-Kader sollte das Spiel gegen die zweite keine größeren Problemen bereiten.

 

Doch höchstwahrscheinlich waren das auch die Gedanken der HSG-Spieler, welche sich auf die erste Halbzeit auswirkten. In der Anfangsphase war das Angriffsspiel auf beiden Seiten langsam. Zwar konnte die HSG gute Abschlussmöglichkeiten herausspielen, allerdings verwarfen die Gastgeber in dieser Phase sogar Chancen, welche sie normalerweise im Schlaf machen würden und mussten so einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Die Fahrlässigkeit im Angriff wurde jedoch nicht immer bestraft, weil HSG-Torwart Joshua Denk mehrmals glänzend parieren konnte. Die HSG schaffte es vor der Halbzeit zwischenzeitlich zum 9:9 auszugleichen, allerdings holte sich der MTV nach einer Time-out wieder die Führung, sodass es mit 11:13 in die Pause ging.

 

In der Halbzeitpause scheint HSG-Coach Martin Mößner die richtigen Wörter an seine Mannschaft gefunden zu haben. Schon in der 33. Minute glich Max Gerstadt aus, die HSG zeigte sich im Angriff wesentlich dynamischer. Durch die Geschwindigkeitsaufnahme war der MTV bei seinen Abwehraktionen häufig zu spät, sodass die HSG entweder direkt das Tor machten oder nur durch Fouls gestoppt werden konnte. In der 40. Minute holte sich die HSG die Führung zurück. Fünf Minuten lang gab es keinen Treffer, beide Mannschaften waren sehr unter Druck und konnten auf die gute Leistung ihrer Keeper verlassen. Sehr sehenswert war aber dann das Zusammenspiel zwischen Miguel Rodrigo und Julian Hellbach, welche dann dreimal zuschlugen und die Führung auf 22:17 ausbauten. Dieser Vorsprung konnte bis zum Ende durch starkes Angriffsspiel verteidigt werden.

 

Damit kletterte die HSG auf den vierten Tabellenplatz und spielt am 3. November 2019 um 16:45 Uhr auswärts gegen den HSV Stammheim/Zuffenhausen um die nächsten zwei Punkte.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (7/4), Florian Wondratschek (4), Miguel Rodrigo (4), Felix Mergenthaler (2), Valentin Derschka(1), Timo Di Benedetto, Max Gerstadt (4), Marc Hildebrandt, Alexander Zernack, Marcel Frank (2), Julian Hellbach (4)

 

Florian Wondratschek

 

 

Knapp verpasst

 

Ärgerlich: Nach zwei Siegen in Folge verlor die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See bei der noch ungeschlagenen Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 mit 36:42 (19:21)“ haarscharf“.

 

Nach dem Derbysieg gegen die Stuttgarter Kickers wollte die HSG nun auch gegen den Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 ein direktes Stadtduell gewinnen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war 2012, wo die HSG-Männer deutlich mit 22:30 verloren, der letzte Sieg gegen die Feuerbacher Landesligareserve gelang zuhause 2009.

 

Der Beginn des Spiels gehörte klar der HSG. Mit reinem Tempohandball schoss Ca-Mü-Max sich mit einer 5:1-Führung zunächst in Front. Die Auswechslungen von Hbi im Rückwärtsgang kamen sehr spät, sodass sich immer große Lücken auftaten und Angriffe konsequent vollendet werden konnten. Ab der 10.Mintute fand jedoch die Hbi besser ins Spiel, indem sie sich vor allem über Kreisanspiele Torchancen erarbeiteten. Die HSG-Abwehrspieler fanden keine Lösungen gegen den robusten und körperlich überlegenen Kreisläufer der Gastgeber, was in Anbetracht der großen Anzahl an Kreisanspielen schon eine spielentscheidende Dimension annahm. Ab der 20. Minute nutzte Hbi zudem eine kurze Schwächephase der HSG-Männer aus, sodass es mit einem 19:21 Rückstand in die Pause ging.

 

Danach verpasste die HSG einen guten Start in die zweite Hälfte, denn eine umstrittene Zeitstrafe führte zu doppelter Unterzahl und einem 4:0 Lauf der Gastgeber. Doch trotz des Fünf-Tore-Rückstandes gaben sich die Jungs aus Cannstatt, Münster und vom Max-Eyth-See nicht auf. Immer wieder versuchten sie im Angriff das einstudierte 7:6  Überzahlspiel. Zwar fanden die  Abschlüsse meistens den Weg ins Tor, doch in diesem Spiel wurde das höhere Risiko auch des Öfteren bestraft. Außerdem blieb Hbi bei ihrer einstudierten Taktik, nach dem Sperren den Kreis anzuspielen. Und obwohl die HSG immer wieder den Ball aus dem Netz fischen mussten, kämpfte man sich bis zur 51. Minute auf zwei Tore heran. In den nachfolgenden Minuten wurden gleich vier Treffer der HSG aberkannt, weil sie entweder zurückgepfiffen oder angeblich im Kreis erzielt wurden. Insofern verpasste die HSG eine Spielwende nur knapp und verlor am Ende mit 36:42.

 

Damit befindet sich die HSG auf einem siebten Tabellenplatz, während die Hbi auf den zweiten vorrückt. Die HSG tritt am nächsten Samstag um 20 Uhr zuhause gegen den MTV Stuttgart 2 an und möchte hier das nächste Stadtduell für sich entscheiden.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Dietmar Stukowski und Bertram Giese im Tor, Thomas Zwinz (16/1), Florian Wondratschek (7), Miguel Rodrigo (2), Felix Mergenthaler (2/2), Aron Dauer (3), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Max Gerstadt (4), Alexander Zernack, Julian Hellbach (2)

 

 

Florian Wondratschek

 

HSG-Kantersieg bei den Kickers

 

Souveräner Sieg im Stadtduell: Bei den Stuttgarter Kickers feierten die Männer der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See mit 29:19 (14:8) ihren ersten Auswärtssieg.

 

Für das Spiel bei den Stuttgarter Kickers wählte Ca-Mü-Max mit weißen Hosen und roten Trikots ausgerechnet die Cannstatter Stadtfarben aus und brachte damit einen Hauch von Derbyatmosphäre in die Partie.

 

Schon früh in der Begegnung gelang es Ca-Mü-Max in der Defensive sicher zu stehen, sowie zahlreiche Ballgewinne gegen eine sehr jung aufgestellte Kickers-Mannschaft zu erzielen. Mit schnellen Tempogegenstößen baute die HSG einen Vier-Tore-Vorsprung auf. Die Stuttgarter Kickers versuchten mit einer offensiven Deckung die HSG-Angriffe in den Griff zu bekommen. Nur sehr selten brachten sie damit die HSG in Bredouille, sodass nach der ersten Hälfte eine 14:8-Führung stand.

 

Auch in der zweite Hälfte blieb die HSG die spielbestimmende Mannschaft: Das neue Abwehrexperiment der Kickers, Rückraumspieler Thomas Zwinz aus dem Spiel zu nehmen, scheiterte, weil auf der anderen Seite Daniel Schweizer war. Der Rückraumschütze hat an diesem Sonntag mit seinen acht Toren einen Sahnetag erwischt. Leider verletzte er sich bei seinem letzten Rückraumtor so schwer am Knie, dass er ins Krankenhaus musste. Auf dem Platz rückte die Mannschaft enger zusammen. Vorne funktionierte spielerisch viel und teilweise konnten die Spielzüge auch erfolgreich wiederholt werden. Und defensiv stand hinter einer ordentlichen Abwehr mit Joshua Denk ein Torwart, der an diesem Sonntag eine bärenstarke Leistung abrief. Weil die HSG nach der 45 Minute mit zehn Toren führte, rotierte Coach Martin Mößner in der Schlussphase noch etwas. Am Ende konnte der 29:19-Auswärtssieg ungefährdet perfekt gemacht werden.

 

Um Druck auf die vorderen Plätze aufbauen zu können, muss die HSG am nächsten Samstag um 19 Uhr bei dem bisher ungeschlagenen Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 punkten.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Joshua Denk und Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (9/1), Florian Wondratschek (4), Miguel Rodrigo (1), Felix Mergenthaler (1/1), Aron Dauer, Valentin Derschka, Timo Di Benedetto (1), Max Gerstadt (1), Marc Hildebrandt (1), Alexander Zernack (1), Julian Hellbach (2), Daniel Schweizer (8/4)

 

Florian Wondratschek

 

 

 

 

Torhüter-Glanzleistung lässt HSG jubeln

 

Bad Cannstatt - Endlich gibt es wieder etwas zu feiern: Den Männern der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See gelang zuhause gegen die SG Schorndorf 2 mit 21:15 (11:6) der erste Heimsieg in der Bezirksklasse.

 

Nicht immer müssen gewonnene Spiele ein Augenschmaus für die Zuschauer sein. An diesem Samstag war das Handballspiel tatsächlich weniger von zauberhaftem Offensivhandball gekrönt, jedoch blieb das Spiel bis in die Schlussphase spannend. In der ersten Hälfte machte die HSG Ca-Mü-Max zwar häufig Druck, aber die Durchschlagskraft fehlte zunächst im Angriff. Mit etwas Spielidee konnte die HSG aus dem Positionsspiel gute Torchancen gegen die Schorndorfer herausspielen. Außerdem funktionierte bei den Stuttgartern die Kommunikation zwischen Abwehr und Torwart deutlich besser als gegen den EK. Sehr häufig wurden Rückraumwürfe von Schorndorf im Ansatz verhindert. Des Weiteren verwarf die SG zwei Siebenmeter gegen Schlussmann Bertram Giese. Die 11:6-Führung zur Halbzeitpause, die durch nicht genutzte Torchancen eigentlich höher hätte ausfallen können, schien ein komfortabler Vorsprung zu sein.

 

Doch die zweite Hälfte begann mit einer Spielkrise. Fahrlässigkeit in der Abwehr, zweimalige Unterzahl und Unkonzentriertheit beim Passspiel beflügelte Schorndorf. In der 38. Minute fiel dann der schnelle 12:12-Ausgleichstreffer. Eine Auszeit von HSG-Coach Martin Mössner schien die Jungs wieder wach zu rütteln. Thomas Zwinz und Florian Wondratschek wirbelten im Angriff erfolgreich das Spielgeschehen auf und spielten für die HSG ab der 45. Minute wieder einen Vorsprung heraus. Und auch Torhüter Bertram Giese stach weiterhin mit bärenstarken Paraden hervor und zeigte eine Glanzleistung: In der Schlussphase vereitelte er kurz hintereinander einen Tempogegenstoß und einen Siebenmeter. Damit setzte die HSG Schorndorf psychisch so unter Druck, dass der SG tatsächlich bis zum Ende kein einziger Treffer mehr gelang und Giese so ein ganzes Viertel ohne Gegentor blieb. Die HSG-Männer konnten den Vorsprung bis zum Ende auf 21:15 erhöhen.

 

Nach diesem ersten Sieg geht es für die HSG am nächsten Sonntag um 14:30 Uhr weiter bei den Stuttgarter Kickers

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Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Joshua Denk im Tor, Thomas Zwinz (8/3), Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (3), Felix Mergenthaler, Aron Dauer (1), Valentin Derschka, Timo Di Benedetto, Tim Ermel, Max Gerstadt, Marc Hildebrandt, Marcel Frank (1), Julian Hellbach (3)

 

Florian Wondratschek

Auftakt vermasselt

Was war denn da los? Völlig unerwartet verloren die Männer der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See zuhause gegen den Aufsteiger aus der Kreisliga A Eichenkreuz Stuttgart mit 28:29 (12:10).

 

Nach Abgang von Maxi Zimmermann und Jochen Frick konnten die HSG-Männer für die Spielzeit 2019/2020 für Rückraummitte mit Valentin Derschka einen neuen Spieler gewinnen. Außerdem kamen mit Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler und Marcel Frank junge Kräfte in die erste Mannschaft. Zum Saisonauftakt musste die Mannschaft von Martin Mössner jedoch verletzungs- und urlaubsbedingt auf einige Spieler verzichten.

 

Zu Beginn des Spiels war die HSG besser in der Partie. In 20 Spielminuten erhielt die Abwehr der HSG gerade mal sechs Treffer, aus dem Positionsspiel gelang EK Stuttgart zu dieser Zeit wenig. Doch auch das Angriffsspiel der HSG ließ zu wünschen übrig. Zwar wurden gute Torchancen herausgespielt, jedoch scheiterten die Werfer nicht nur am EK-Keeper, der an diesem Tag eine auffällig gute Leistung zeigte sondern auch am eigenen Unvermögen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte klappten die Spielzüge dann besser, sodass es zur Halbzeitpause mit einer 12:10-Führung für die HSG in die Kabine ging.

 

In der zweiten Hälfte wurde die Abwehr der HSG sehr anfällig, sodass nach vier Minuten die Führung wechselte. In einigen Phasen des Spiels konnte EK geradezu einfach durch die Abwehr spazieren und Tempogegenstöße laufen. Dies führte zu Frustration der HSG-Spieler auf dem Platz. Dabei wäre der Rückstand mit drei Gegentoren in der 41. Minute einholbar gewesen, wenn die Ca-Mü-Max-Männer schneller nach hinten umgeschaltet hätten. In der Schlussphase musste die HSG noch in Unterzahl spielen, in der sie den Abstand sogar verkürzten. In der letzten Spielminute gelang der 28:29-Anschlusstreffer und zehn Sekunden vor Schluss hätte die HSG über ein Stürmerfoul noch in Ballbesitz kommen müssen, doch es blieb ungeahndet. So ärgerten sich die HSG-Akteure umso mehr über den vergebenen Auftakt und merkten an, in „alte Spielstrukturen zurückgefallen“ zu sein.

 

Es wird oberste Priorität haben, am 28. September 2019 gegen die SG Schorndorf 2 den Saisonstart zu retten.

 

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (7), Florian Wondratschek (5), Miguel Rodrigo (4), Aron Dauer (4), Valentin Derschka (1), Timo Di Benedetto (1), Tim Ermel, Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler, Daniel Schweizer (4), Julian Hellbach (2)

 

 

Florian Wondratschek

 

 

 

Mit „Müsli“ wieder aufsteigen

 

Eigentlich verlief die letzte Saison der Männermannschaft wie die des VfB: Am Schluss stieg die

HSG Ca-Mü-Max sehr knapp nach nur einem Jahr aus der Bezirksliga ab. Bis zum letzten Spieltag gab es noch Hoffnung, da sie mit 11 Punkten sogar auf einem Platz stand, der den Klassenerhalt bedeutet hätte. Jedoch schlug Tabellenschlusslicht Schwaikheim den Tabellenzweiten Winnenden und besiegelte damit den direkten Abstieg der HSG Ca-Mü-Max. Positiv aus der Saison ist zu erwähnen, dass die HSG zweimal gegen den Mitaufsteiger SV Fellbach 2 gewinnen konnte und zuhause einen großen Coup gegen die SG Weinstadt 2 landete. 

 

Nach dieser Saison verabschiedeten sich die Rückraumspieler Jochen Frick und Maxi Zimmermann, der zum Landesligisten Team Esslingen wechselt. Dafür stehen der 1.Männermannschaft zwei junge Spieler aus den eigenen Reihen zur Verfügung. Felix Mergenthaler kehrt nach einjährigem Auslandaufenthalt in die Landeshauptstadt zurück. Zudem wird Marcel Frank, nach einer „fulminanten Aufstiegssaison“ der zweiten Mannschaft, zu der Ersten wechseln. Und mit Valentin Derschka vom Ligakonkurrenten SSV Hohenacker-Neustadt2, der die entstandene Lücke im Rückraum schließen soll, heißt die HSG einen weiteren Neuzugang willkommen.

 

Ab der Saison 2019/2020 wird das Männer-Team der HSG Ca-Mü-Max von Trainer Martin "Müsli" Mössner übernommen. Er coacht die B-Jugendmannschaften des Team Stuttgart und nimmt nun bei den HSG-Männern, hochmotiviert, eine zusätzliche Herausforderung an. Der bisherige Trainer und  HSG-Urgestein Joachim "Jox" Hoffmann wird ihn dabei in der nächsten Saison als Betreuer der Männermannschaft unterstützen. Philipp Louis scheidet hingegen aus dem Trainerteam aus. 

 

In der Bezirksklasse steht der sofortige Wiederaufstieg klar im Fokus der Mannschaft. Dabei gibt es mit der HSG Gablenberg/Gaisburg, der TSF Welzheim, sowie den Stuttgarter Kickers starke Konkurrenten im Titelkampf. Aus diesem Grund wird die HSG eine intensive Vorbereitung absolvieren.

Ca-Mü-Max will in der nächsten Saison überzeugen, um sich mit attraktivem Tempohandball in die Herzen der Zuschauer zurückzuspielen. 

 

Kader: Dietmar Stukowski, Bertram Giese und Joshua Denk im Tor, Aydin Babadag, Timo di Benedetto, Aron Dauer, Valentin Derschka, Tim Ermel, Marcel Frank, Max Gerstadt, Julian Hellbach, Marc Hildebrandt, Felix Mergenthaler Miguel Binder-Rodrigo, Daniel Schweizer, Florian Wondratschek, Alex Zernack, Thomas Zwinz.

 

(2), Miguel Rodrigo (3), Aron Dauer (1), Timo Di Benedetto (2), Tim Ermel, Max Gerstadt, Alexander Zernack, Maxi Zimmermann (7/2), Daniel Schweizer (7), Aydin Babadag, Julian Hellbach

 

Florian Wondratschek

 

 

 

 

 

 
Trainer    
Martin Mössner  
Joachim Hoffmann email: joachim.hoffmann (at) ca-mue-max.handball.de
    Mobil: +49 1738603843
 
Trainingzeiten Männer    
Dienstag Elly-Halle 20:15 - 21:45 Uhr von April bis September
Mittwoch Halle Neugereut 20:15 - 21:45 Uhr  
Freitag Elly-Halle 20:15 - 21:45 Uhr  
 

 

 

 

 

 

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