Meldung
Bericht über die Hallensituation Neugereut
Schwierige Situation für neun Vereine
NEUGEREUT: Von heute an wird die Sporthalle saniert - Arbeiten dauern bis nach den Weihnachtsferien
Die Sporthalle Neugereut wird ab heute saniert. Die Arbeiten dauern bis zum Ende der Weihnachtsferien. Für die Vereine gibt es laut Joachim Hoffmann, Technischer Leiter der Handballspielgemeinschaft HSG Ca-Mü-Max, deshalb große Probleme.
Der HSG Ca-Mü-Max ist einer der großen Vereine, die davon betroffen sind und Schwierigkeiten haben, Ersatztrainingshallen zu finden. „Wir waren schon im letzten Jahr betroffen, weil die Halle des Elly-Heuss-Knapp- Gymnasiums eineinhalb Jahre lang gesperrt war und während dieser Zeit die Halle Neugereut für mehr als drei Monate geschlossen war“, so Hoffmann. Die Spielgemeinschaft nutzt die Halle in Neugereut dreimal in der Woche. Jetzt steht in der Sporthalle Neugereut der zweite Sanierungsabschnitt an mit Dämmungsmaßnahmen außen, Elektrosanierung sowie Arbeiten an der Wandverkleidung einschließlich Erneuerung der Sportgeräte innen, wie Regina Lees vom Sportamt auf Nachfrage erklärt. Nach den Weihnachtsferien 2011/12 wird die Halle für die Nutzer wieder zur Verfügung stehen.Das Sportamt ist mit den insgesamt neun Vereinen, die vom Ausfall der Halle betroffen sind, seit geraumer Zeit in Kontakt. „Soweit Ersatzzeiten in anderen Hallen zur Verfügung gestellt werden können, wurden die entsprechende Angebote unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten bereits gemacht. Da jedoch die Zahl der Hallenzeiten endlich ist, können nicht beliebig viele Angebote gemacht werden“, erklärte Lees. Dem Sportamt sei bewusst, dass als Ersatz nur begrenzt andere Zeiten in adäquaten Hallen zur Verfügung gestellt werden können und dass es dadurch für die Vereine leider zu Trainingseinschränkungen kommt.Durch die Erneuerung von Technik und Sportgeräte sowie den vorausgegangenen Maßnahmen des 1. Sanierungsabschnittes stehe den Vereinen im neuen Jahr wieder eine uneingeschränkt funktionsfähige Halle zur Verfügung, so Lees. Beim HSG Ca-Mü-Max ist insbesondere das Jugendtraining im Handball betroffen. „Wir haben Angebote von Hallenzeiten ab 20.15 Uhr“, so Hoffmann. Doch dies könne Kindern im Alter von 10 Jahren nicht zugemutet werden. Betroffen seien sechs Jugendmannschaften und drei aktive Mannschaften, so Hoffmann. Angebote wie die Schulturnhalle in Raitelsberg oder in Zuffenhausen seien unbefriedigend. Jetzt müssten alle enger zusammenrücken und werde in halben Hallen gespielt. Im Sommer gehe es noch, so Hoffmann, weil da im Freien trainiert werden könne wie etwa auf dem Sportplatz des TSV Münster. Er habe versucht, auch über die Hauptvereine Hallenkapazitäten zu bekommen.
Von Iris Frey
Artikel vom 20.06.2011 © Eßlinger Zeitung
























